19.05.2017, 12:30 Uhr

Ein Abstecher nach Hellas

Chris Schipper mit seiner KTM. Foto: Gorodniakova

Chris Schipper aus Judenburg greift bei der Griechenland-Rallye an.

JUDENBURG. Schon von Kindesbeinen an dreht sich das Leben von Christopher Schipper um das Motorradfahren. Der gebürtige Murtaler hat das KTM-Gen quasi im Blut. Als Geschäftsführer von KTM-Österreich kann er seine Leidenschaft auch beruflich ausleben. Jetzt betritt der 33-Jährige sportliches Neuland. Erstmals sattelt Schipper ein Rallye-Bike, um bei der „Hellas Rallye“ sein Debüt mit Roadbook und Vollgas zu geben.

Ehrgeiz

In seiner Dienstzeit dreht sich bei Chris Schipper alles um KTM und in seiner Freizeit dreht er am liebsten auf KTM seine Runden. „Ich liebe es, meine eigenen Bestzeiten zu jagen. Wer mich kennt, weiß, dass ich da recht großen Ehrgeiz entwickle und meine Zeiten selbst sehr kritisch analysiere“, sagt Schipper: „Zudem liebe ich es, auf Schotter schnell zu fahren. Davon gibt es bei der Hellas Rallye reichlich.“

Angebot

Schippers Weg zur „Hellas Rallye“ begann im Jänner, beim Empfang für den Dakar-Zweiten Matthias Walkner in Salzburg: „Da waren alle glücklich, das Thema Rallye wurde euphorisch besprochen. Natürlich mit vielen Anekdoten von Matthias und von Heinz. Und plötzlich fragt mich Heinz Kinigadner, ob ich nicht im Kini-Team die Hellas Rallye bestreiten will. Wenn einen diese KTM-Legende fragt, dann ehrt das und man denkt ernsthaft darüber nach“, erzählt der Judenburger.

Vorbereitung

Die Entscheidung ist dann ziemlich rasch gefallen. Die letzten Monate standen ganz im Zeichen der Vorbereitung. Schipper: „Unglaublich, wie viele Teile noch zusätzlich auf ein Rallye-Bike drauf müssen.“ Mittlerweile ist seine KTM 450 EXC-F fehlerlos aufgebaut und „ready to race“, wie man bei KTM so schön sagt. Schon früh hat Schipper begonnen, möglichst viele Trainingskilometer mit Roadbook zu absolvieren: „Da habe ich aber sicher noch einigen Aufholbedarf.“ Darum will er vor allem am ersten Tag quasi auf halbe Sicht fahren. Mit voller Konzentration auf die Navigation und nicht so sehr aufs Tempo.

Abenteuer

Von 21. bis 28. Mai liegen täglich zwischen 250 und 350 Kilometer vor dem KTM-Österreich-Geschäftsführer, dessen Ziel es ist, die Rallye komplett und ohne größeren Schnitzer zu absolvieren: „Ich will mir nicht weh tun und möglichst viel Erfahrung sammeln. Was wäre das Leben ohne Abenteuer?“

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