15.06.2017, 16:07 Uhr

"Nichts für schwache Nerven"

Das Starterfeld von Le Mans 2017. Foto: Porsche

Fritz Enzinger kämpft mit Porsche um den Hattrick in Le Mans.

OBERWÖLZ. "Le Mans zu gewinnen ist so gigantisch, dass sich viele Einzelheiten einbrennen", erzählt Porsche-Teamchef Fritz Enzinger. Ihm ist dieses Kunststück mit seinem Team zuletzt gleich zweimal gelungen. Bei einem dritten Sieg würde der Pokal ins Porsche-Museum wandern. "Das würde mir sehr viel bedeuten. Ich würde ihn auch einmal im Jahr freiwillig putzen", lacht der Oberwölzer.

Favoriten

Die 24-Stunden von Le Mans zählen gemeinsam mit den Indy 500 und dem Formel 1-Grand Prix von Monaco zu den legendärsten Rennen der Welt. Der Weg zur Titelverteidigung führt für Porsche heuer über den starken Konkurrenten Toyota, den Enzinger in der Favoritenrolle sieht. "Aber in Le Mans kann soviel passieren...", sagt der Wahl-Münchner.

Emotionen

Das Rennen wird in Frankreich eine ganze Woche lang zelebriert. Enzinger ist seit Montag dabei. Am Donnerstag stehen die Qualifyings am Programm und am Samstag wird um 15 Uhr gestartet. "Das ist ein emotionaler Spagat: Erleichterung, dass es endlich losgeht und eine extreme Anspannung. Le Mans ist nichts für schwache Nerven", berichtet Enzinger.

Ein Interview mit Fritz Enzinger gibt es in der aktuellen Murtaler Zeitung.

Le Mans lebt in Spielberg auf

Info

Fritz Enzinger kommt aus Oberwölz und lebt in München.
Stationen: 27 Jahre bei BMW (DTM und Formel 1), seit 2011 Leiter LMP1 (Le Mans Prototyp, Klasse 1) bei Porsche.
Erfolge: Weltmeistertitel und Le Mans-Siege 2015 und 2016 mit Porsche.
Die 24 Stunden von Le Mans starten am Samstag, 17. Juni, um 15 Uhr. Zu sehen live auf Eurosport.
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