16.06.2017, 09:39 Uhr

Austria Email: Positive News

Das Betriebsgelände der Austria Email Knittelfeld aus der Vogelperspektive. (Foto: Austria Email/KK)
Autor: Michael Blinzer




Im Rahmen der 40. ordentlichen Jahreshauptversammlung zog man am 7. Juni 2017 durchwegs positive Bilanz.

KNITTELFELD. Obwohl die Bilanz 2016 eine niedrige Sanierungsrate aufweist, konnte man trotzdem ein Umsatz- wie Ertragswachstum erzielen. Dies wurde bei der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung des Unternehmens präsentiert. Dabei stieg der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7 Prozent auf 64 Millionen Euro, während der Ertrag sogar um 18 Prozent auf 4,6 Millionen Euro anwuchs. Und all dies, obwohl man sich in einem schwierigen Marktumfeld befindet, welches europaweit gesehen mit einem Rückgang zu kämpfen hat. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung bei der Austria Email AG auf Zuwächse in Deutschland sowie außerhalb der DACH-Region im Verbund mit Groupe Atlantic.
Wichtig für die zum Teil auch persönlich anwesenden Aktionäre ist nicht nur, dass das Unternehmen seit 2014 schuldenfrei ist, sondern dazu auch noch über eine hohe Eigenkapitalquote von 57,7 Prozent verfügt. Die Aktionäre erhielten für 2016 die beachtliche Dividende von 0,60 Euro pro Aktie.
Vorstand Dr. Martin Hagleitner meinte dazu: „Wir blicken auf ein solides Jahr 2016 zurück, haben Kostenverbesserungen erzielt und weiter expandiert. Die bestehenden Niederlassungen in Deutschland wurden in eine eigene GmbH umfirmiert und mit der Firma Feinwerk hat Austria Email erstmals seit den 1990er-Jahren wieder ein Unternehmen erworben“.
Am Standort Knittelfeld sind in diesem Jahr 35 Prozent höhere und auch Ausbau-Investitionen geplant, was sich in einer Investitionssumme von 3,5 Millionen Euro niederschlägt. „Von den 20 Produktionsstandorten des Konzerns befindet sich Austria Email damit unter den Top 3“, zeigt sich Produktionsvorstand Ing. Walter Persch erfreut. Bereits im abgelaufenen Jahr wurden innerhalb des Konzerns von Groupe Atlantic über 3.000 Stück zur Fertigung nach Knittelfeld transferiert.
Weil die Branche mit höheren Rohstoffpreisen und einer schwachen Sanierungsdynamik konfrontiert sei, sei die Belebung des Marktes besonders wichtig. Dies möchte man branchenübergreifend gemeinsam mit Installateuren, dem Großhandel und anderen Herstellern im neu gegründeten „Zukunftsforum“ angehen, erklärte der Austria Email-Vorstand.
Mit Ende Februar 2017 ist die Börsenära der Austria Email zu Ende gegangen. Die AE war das am längsten börsennotierte Unternehmen (seit 1885). Hagleitner betonte abschließend: „Auch wenn die Aktie als Wertpapier nicht mehr gehandelt wird, kann man mit Austria Email weiterhin sein Geld anlegen und laufend von energieeffizienten Qualitätsprodukten als wertbeständige Anlage profitieren, die einen wertvollen Beitrag zum langfristigen Energiesparen leisten.“
Mit rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt das Knittelfelder Unternehmen zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region.
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