21.06.2018, 10:12 Uhr

Das entlockt mir nur ein müdes Lächeln

Es gibt Leute, die ihre Arbeit lieben und solche, die ihren Job nur machen, um Geld zu verdienen. Ich selbst gehöre den Erstgenannten an. Meine Meinung dazu: Vier Stunden lang an etwas zu arbeiten, für das man nicht wirklich Interesse hat, ist härter, als 12 Stunden, wenn man voll und ganz und mit Leidenschaft bei der Sache ist. Es steht jedem frei, für welchen beruflichen Weg, für welche Art der Tätigkeit er sich entscheidet. Voraussetzung dafür sind natürlich die erforderlichen Fähigkeiten. Weiters spielen auch Ausbildung, Talent und nicht zuletzt die Rahmenbedingungen in einer Firma eine entscheidende Rolle. Geben und nehmen, lautet die Devise in der Arbeitswelt. Es geht nur miteinander. Einbahnregelungen sind in keinem Fall zielführend. Die aktuelle Diskussion um einen möglichen 12-Stunden-Arbeitstag entlockt mir nur ein müdes Lächeln. Was man da alles hineininterpretiert ebenfalls. Ich bin sicher, vielen gerne in ihrem Beruf und in ihren Unternehmen arbeitenden Menschen geht es genauso. Wer bei den heutigen Arbeitsbedingungen suggeriert, dass Arbeit krank mache, könnte das genausogut in Bezug auf die Freizeit behaupten. Gerade in diesem Bereich überfordern sich heute viele durch Überschätzung ihrer Kräfte und Fähigkeiten sowie selbstauferlegten Freizeitstress und ungesunde Lebensweise. Die Worte eines guten Freundes klingen mir immer wieder in den Ohren: „Ein Leben ohne Freude bei der Arbeit, ist ein unerfülltes Leben.“ - Wie wahr. Also: Love it, change it or leave it. Und lebe mit den Konsequenzen!
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