30.11.2017, 10:12 Uhr

Haben Behörden schlampig geprüft?

Die Causa Minex liegt nun beim Bundesverwaltungsgericht. Grund dafür sind die Proteste und Einwände der „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Aichfeld“. Projektwerber Minex, eine Tochterfirma der bayerischen Refratechnik, will bekanntlich auf dem ehemaligen Industriegelände der ÖDK in Farrach bei Zeltweg eine Verhüttungsanlage errichten und den in Kraubath abgebauten Ultrabasit zu einem Basisprodukt für die chemische Industrie, die Autoproduktion sowie für die Metall-, Glas- und Keramikindustrie aufbereiten. Jährlich sollen in der Anlage rund 100.000 Tonnen verarbeitet werden. Das Unternehmen ist mit dem Projekt von Beginn an in die Öffentlichkeit gegangen, hat informiert und beteuert, alle gesetzlichen Auflagen und Vorschriften erfüllen zu wollen. Unter anderem hat sich Minex einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen, die alle Bedenken ausräumen sollte. Nach positivem UVP-Bescheid der Landesbehörde und weiteren Einsprüchen der Bürgerinitiative scheint jetzt alles doch nicht so klar zu sein. Haben die zuständigen Behörden schlampig geprüft? Wenn ja, dann sind solche UVP-Prüfungen für die berühmte Yeti-Tant!
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