26.10.2016, 16:33 Uhr

Meinung: Dringende Abhilfe erforderlich

Bürokratische Hindernisse sonder Zahl, nicht mehr nachvollziehbare Gesetze, zunehmende Fremdbestimmung in allen Lebensbereichen. Obwohl den Bürgern bereits jahrzehntelang von Politikern gebetsmühlenartig versprochen wird, dass sich das ändern soll, wird es gefühlt immer schlimmer. Das Resultat: Frust und Ärger auf allen Linien. Das geht bereits soweit, dass sich einige in die sogenannte Freeman-Bewegung flüchten, in der sie sich autark wähnen. Solche Entwicklungen gehören dringend beobachtet, was Vater Staat ja mittlerweile auch tut. Denn Anomie-Bestrebungen dieser Art können nicht Ziel einer zivilisierten Gesellschaft sein.
Aber auch die Wirtschaft sieht sich mehr und mehr am Gängelband von Behörden geführt. Viele Entscheidungen scheinen nicht sachlich begründbar. Flächenwidmung und Gewerbeordnung schreien förmlich nach Reformen. Dazu kommt noch ein absolut wettbewerbsverzerrender Förder-
dschungel, der auch nur schwer nachvollziehbar ist. Man gewinnt bei genauer Betrachtung nur allzu oft den Eindruck, dass hier Entscheidungen mehr der politischen Willkür als der gebotenen Sachlichkeit unterliegen. Hinter einem Wulst von bürokratischen Vorgängen und zum Teil abstrusen Bedingungen lässt sich das gut verstecken. Schluss mit dem Unsinn! Schafft endlich einfache, klare und nachvollziehbare Gesetze und Regeln und redet nicht nur vom Bürokratieabbau. Wir erleben im Alltag nämlich genau das Gegenteil. Hier muss endlich Abhilfe geschaffen werden, sonst droht dem Land totaler Stillstand.
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