17.11.2017, 12:14 Uhr

Neue Allianz für mehr Schi-Schwung

Die meisten Schiberge öffnen Anfang Dezember. Foto: Kreischberg/ikarus.cc

Die Murtaler Schiberge haben Zuwachs bekommen und kräftig investiert.

MURAU/MURTAL. Zwei weniger und insgesamt doch mehr. Dieses Kunststück ist den Murtaler Schibergen gelungen. Nach dem Aus für die Frauenalpe und der Neuorientierung in Hohentauern hat sich auch der Verbund neu aufgestellt. Dieser heißt nun Mur-Mürz Top Schipass, orientiert sich geografisch in Richtung Semmering und will mit neun Schibergen Kunden aus der gesamten Steiermark ansprechen. „Wir haben den Preis gehalten, das Angebot ist aber noch größer geworden“, sagt Sprecher Karl Fussi.

Turrach

Auch bei den Mitgliedern selbst hat sich wieder einiges getan. Die Turracher Höhe ist wie üblich Vorreiter und hat den Betrieb schon vorige Woche gestartet. Eine Million Euro wurde in Pisten und Beschneiung investiert. Ausgebaut wurde das Angebot im Funpark für die ganze Familie. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht der Betrieb schon am Wochenende weiter.

Lieblingssteirer

Noch etwas warten muss man am Kreischberg und am Lachtal. Geplanter Saisonstart ist am 2. Dezember. Auch bei den Lieblingssteirern wurde eine Million Euro für Pisten und Schneesicherheit in die Hand genommen. Am Kreischberg gibt es eine neue Übungspiste und den Dino-Wald.

Grebenzen & Gaal

600.000 Euro hat Karl Schmidhofer auf der Grebenzen in die Piste gesteckt. „Und für unsere Schatzsuche haben wir das Gold schon eingekauft“, berichtet er. Diese steigt beim Familien-Schifest am 16. und 17. Dezember. Die Saison wird in St. Lambrecht ebenfalls am 2. Dezember eröffnet. Mit 60 Zentimetern Neuschnee am Berg sollte das kein Problem sein. In der Gaal wird derzeit fleißig beschneit, damit sich der Saisonstart am 1. Dezember ausgeht. Neu ist „Ski with your Pro“ mit Tipps von Profis für die Schifahrer.

Obdach

„Ein Winter wie damals“ wird in Obdach geboten. Idyllisch, günstig und schneesicher ist das kleine, feine Schigebiet im Zirbenland. Davon hat sich im Vorjahr auch Mikaela Shiffrin beim Training überzeugt. „Durch die neue Beschneiung sind wir sehr konkurrenzfähig“, sagt Herbert Papst.

Salzstiegl

Das ist man auch am Salzstiegl, wo für die Wintersportler zwölf Pistenkilometer auf rund 40 Hektar bereitstehen. Zudem kann man langlaufen und rodeln. Insgesamt sorgen 90 Schneekanonen für gesichertes Pistenvergnügen - und das nachhaltig. Der Strom kommt nämlich aus Windrädern und einer Hackschnitzelanlage.

Präbichl

In die Technik investiert hat Geschäftsführer Hans Roth am Präbichl. Deshalb sollte sich schon demnächst ein Frühstart in die Saison ausgehen. Spätes-tens am 2. Dezember wird ohnehin eröffnet.

Stuhleck

Den Start eine Woche früher hat man am Stuhleck ins Auge gefasst. „Wir haben ein modernes Angebot mit Schneegarantie“, sagt Geschäftsführer Fabrice Girardoni. Die 24 Pistenkilometer unweit des Semmerings werden von sechs Schlepp- und vier Sesselliften verbunden. Dazu gibt es zwei Rennstrecken mit Zeitmessung und eine Nachtpiste mit beleuchtetem Snowpark. Für Abwechslung sorgen Snowtubing oder die Naturrodelbahn.

Info


Der neue Verbund:
Neun Schiberge haben sich zum Mur-Mürz Top Schipass zusammengeschlossen. Insgesamt stehen 69 Seilbahnen und 208 Pistenkilometer zur Verfügung. Es gibt Mehrtages- und Saisonkarten.
Infos gibt es hier
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