06.09.2018, 12:05 Uhr

Neuer Landforst-Markt im Endspurt

GF Dieter Hölzl (2. v. r.) mit Gästen bei der Gleichenfeier. Foto: Verderber

Standort in Kobenz wird um 7,5 Millionen erweitert und öffnet im November.

KOBENZ. In luftiger Höhe und mit Bäumchen in der Hand sprach es OM-Obmann (Obersteirische Molkerei) Jakob Karner aus: „Gut Ding braucht Weile.“ Der Gleichenfeier zum erweiterten Landforst-Markt in Kobenz war ein jahrelanger behördlicher Hürdenlauf um Genehmigungen vorausgegangen. Mittlerweile alles vergessen: „Wir haben eben lange geplant, dafür bauen wir jetzt umso schneller“, sagt Karner.

Investition

Die Landforst ist eine 100-Prozent-Tochter der Obersteirischen Molkerei und baut derzeit den bestehenden Standort an der Gemeindegrenze zu Knittelfeld groß aus. Laut Geschäftsführer Dieter Hölzl werden insgesamt 7,5 Millionen Euro investiert. Am Ende der Bauarbeiten wird der Markt rund 6.600 Quadratmeter Verkaufsfläche umfassen. Der bestehende Bau- und Gartenmarkt wird erweitert, erneuert und bekommt ein hochmodernes Glashaus mit 1.000 Quadratmetern.

Traditioneller Standort

Direkt daneben entstehen ein Lebensmittelmarkt mit Genussladen für Direktvermarkter und ein Café mit Gastgarten. Dieser Teil wird bereits mit Ende November eröffnet werden. „Es ist ein traditioneller Standort, der eben immer weiterentwickelt wird“, sagt Hölzl, der sich bereits auf die große Eröffnung im Frühjahr 2019 freut. Diese wird dann im Zuge des traditionellen Kirtags gefeiert.

Vorfreude

Voller Vorfreude ist auch Bürgermeisterin Eva Leitold: „Das ist eine riesige Aufwertung für die Gemeinde. Die Zusammenarbeit mit der Obersteirischen Molkerei und der Landforst war schon immer bestens.“ Der Ausbau des Marktes wurde vor allem aufgrund der starken Nachfrage der Konsumenten durchgeführt. „Da spielt es sich wirklich immer ab“, sagt Dieter Hölzl.

Info

Die Landforst blickt auf eine über 80-jährige Geschichte zurück. Mittlerweile gehört das Unternehmen zur Obersteirischen Molkerei und betreibt 18 Vertriebsstandorte in den Bezirken Murtal, Murau und Bruck-Mürzzuschlag.
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