04.08.2017, 10:33 Uhr

Treffen der „Zechner-Schepfa“

Die „Zechner-Schepfa“ trafen sich kürzlich auf Einladung ihres ehemaligen Chefs an ihrem ehemaligen Arbeitsplatz in der Tischlerei Zechner in Weißkirchen. (Foto: Freigassner)

Tischlermeister Herfried Zechner feiert demnächst seinen Achtziger. Kürzlich lud er seine früheren Mitarbeiter zum „Schepfa-Treffen“ ein.

WEISSKIRCHEN. Tischlermeister Herfried Zechner wird im Herbst dieses Jahres seinen 80. Geburtstag feiern. Von 1961 bis 1997, dem Übertritt in seinen Ruhestand, betrieb er in Weißkirchen den bekannten Tischlerbetrieb, der meist über 20 Mitarbeitern Arbeit bot.Der nahe „Runde“ ließ im Unternehmer, als der er sich auch noch in der Pension fühlt, den Wunsch reifen, alle seine früheren Arbeiter zu einer gemeinsamen Feierstunde, dem „Zechner-Schepfa-Treffen“, einzuladen. Am vergangenen Samstag war es dann so weit – bis auf einige wenige Absagen, sind alle an ihre frühere Wirkungsstätte zurückgekehrt, haben alte Arbeitskollegen getroffen und jede Menge Erinnerungen austauschen können. In bester Stimmung verlief diese Zusammenkunft, man spürte es und konnte es auch aus vieler Munde hören, dass alle immer sehr gern zu ihrer Arbeit gekommen sind.
Herfried Zechner betonte in seiner kurzen Begrüßungsansprache, dass schon seinerzeit der Ausspruch „Wir Zechner Schöpfer“ für Gemeinschaft und ein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl gestanden ist. Der Beruf des Tischlers hat mit dem Holz einen lebenden Werkstoff zu bearbeiten und er erfordert vielleicht mehr Handarbeit und handwerkliches Geschick ein, als ein anderer Beruf.
Für den baldigen Jubilar Herfried Zechner war die Ausbildung der Lehrlinge immer ein ganz wichtiger Faktor, Pünktlichkeit, Ordnungssinn und Ehrlichkeit hatten für ihn stets einen großen Stellenwert. Aus allen Zechner-Lehrlingen (jährlich wurden ein oder zwei junge Menschen aufgenommen) sind tüchtige und erfolgreiche Menschen geworden, die teilweise auch in anderen Branchen ihren Weg gemacht haben. Den allgemeinen Rückgang an Lehrlingen findet Zechner sehr bedauerlich, denn schon heute leidet das Handwerk im Allgemeinen unter einem Mangel an tüchtigen Fachkräften, die ihre Zunft auch bestens beherrschen.
Ein gemeinsames Mittagessen und ein anschließend langes gemütliches Beisammensein beendeten ein doch einzigartiges Treffen, welches das vorhandene „Wir-Gefühl“ festigte und für die Zukunft wieder bekräftigte.
Freigassner
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