Auf den Punkt gebracht - FUZO MAHÜ

Fußgänger und Autofahrer in der Begegnungszone.   Foto: Güni ART
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  • Fußgänger und Autofahrer in der Begegnungszone. Foto: Güni ART
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Schon seit Monaten beschäftigt das Projekt von Vize-Bgm Maria Vassilakou "Fußgängerzone Mariahilfer Strasse" die Medien, Anrainer und Geschäftsleute in den Bezirken an der sogenannten "MAHÜ". Am Freitag, dem ersten Tag des Probebetriebes habe ich mir selbst ein Bild gemacht.

Also was da der Frau Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin eingefallen ist wird sicher noch einige Probleme hervorbringen.

Die Begegnungszone

Begegnungszone - So ein Quatsch - Man könnte glauben wer so etwas in Wien erfindet lebt nach dem Verkehrskonzept von 1872 oder ist bei der Planung komplett zugekifft gewesen. Es kann ja nicht sein das man in Wien ein griechische Verkehrs-Chaos haben will. Mein persönlicher Lokalaugenschein am Freitag zeigte mir das hier Konflikte und Unfälle mit verletzten vorprogrammiert sind und das nicht nur durch Provokation sondern auch durch die Blödheit der Menschen.

Die Situation

Fußgänger spazieren provokant vor den Autos, drehen sich um und grinsen hinein oder fotografieren die Fahrer. Einer meinte zu mir "geh ich dir zu langsam ? - kann´st ja einstweilen parken und auf einen Kaffee gehen.
So mancher Fußgänger oder Radfahrer bleibt vor dem Auto stehen und beginnt zu telefonieren. Die ärgsten sind aber die jungen Eltern die im Gespräch vertieft nicht auf ihre Kleinkinder achten und diese in der sogenannten Begegnungszone, also wo auch Autos und Fahrräder fahren im Zick-Zack-Kurs mit dem Dreirad fahren lassen.

Die Fußgängerzone

Die beste Idee was die Frau Vize-Bgm bei der Planung hatte ist ja die Fussgängerzone selbst, denn da gibt es nur eine Busspur und eine Radspur und die Fußgänger müssen auf den Gehsteig. Hhmm - kennt Frau Vassilakou eigentlich den Sinn einer Fußgängerzone ? Daraus ergibt sich natürlich für mich die Frage ob der Posten der Verkehrsstadträtin mit Frau Vassilakou überhaupt richtig besetzt ist.

Fußgängerzonen sind ja an und für sich nichts schlechtes. Ich finde auch die Angst der Geschäftsleute von wegen Umsatzeinbußen für nicht berechtigt, die Beispiele "Kärntner Straße" und "Favoriten Straße" zeigen ja das es funktioniert.
Und - mit einer durchdachten Verkehrsplanung und Einbahnsystem kann man auch die Anrainer zufrieden stellen.

Auf den Punkt gebracht

Man muss sich hier entscheiden, Strasse mit öffentlichen Verkehr oder Fussgängerzone - dazwischen gibt es keine vernünftige Lösung - Punkt

Güni ART

Wo: Mariahilfer Straße, Wien auf Karte anzeigen
Autor:

Güni ART aus Floridsdorf

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