Begegnungszone am Neubau
Die Neubaugasse Neu wird bis Schulbeginn fertig

In der Neubaugasse stehen alle zusammen: Bauarbeiter, Politiker, Kaufleute und Ombudsmänner.
  • In der Neubaugasse stehen alle zusammen: Bauarbeiter, Politiker, Kaufleute und Ombudsmänner.
  • hochgeladen von Mathias Kautzky

Begegnungszone und "Kühle Meile" in der Neubaugasse sollen bis Schulbeginn fertig werden.

NEUBAU. Mit einem Saugheber verlegen Arbeiter Pflastersteine an der Kreuzung zur Mondscheingasse: "Seit acht Wochen sind wir hier im Einsatz", sagt Herr Besic mit der Sandkelle in der Hand, "vorher hat die Neubaugasse noch ganz anders ausgeschaut."

Auf der Baustelle herrscht spürbare Hektik – nicht nur wegen des Fototermins mit allen Baupartnern, sondern vor allem wegen des Fertigstellungstermins: "Bis Schulbeginn muss die ’Kühle Meile’ fertig sein", erklärt Christoph Schuster von der Bezirksvertretung, "darum wird teils auch bis in die Nachtstunden gearbeitet, wofür wir alle Anrainer um ihr Verständnis ersuchen."
Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) nickt zustimmend: "Planung und Umsetzung waren wirklich aufwendig, aber wir haben es gemeinsam geschafft. Das Wichtigste ist aber, dass wir hier so ein gutes Miteinander von Anrainern, Kaufleuten und den Baufirmen haben – so kommen wir ja auch viel schneller voran."

Kurt Wilhelm, Obmann der Kaufleute in der Neubaugasse, freut sich über die gute Zusammenarbeit – aber auch übers Geschäft: "Im fertigen Teil der Begegnungszone ist die Kundenfrequenz schon jetzt massiv erhöht. Darum soll nächstes Jahr auch der nördliche Teil der Neubaugasse zur Begegnungszone werden."

Evan Eberle und Rene Patschok sind Ombudsmänner, die vom Stadtmarketing für den reibungslosen Ablauf der Baustelle eingesetzt wurden. "Anrainer, Kaufleute, Baufirmen und Bezirksvertretung sind hier ein eingespieltes Team", sind sich beide einig. Die Ombudsmänner sind unter projekte@bv07.wien.gv.at oder werktags von 10 bis 15 Uhr unter 01/400 007 121 erreichbar.

Was sagt die Politik dazu?

Auch von den Bezirkspolitikern wird der Umbau positiv gesehen, zumindest von den meisten. "Wirtschaftstreibende und Anrainer sind durch die Baustelle belastet, allerdings wird sich die Lebensqualität durch die Begegnungszone ja massiv verbessern", so Christina Schlosser (ÖVP).

Auch Gallus Vögel (SPÖ) ist optimistisch: "Die Stadt gibt hier 17 Millionen Euro aus, dafür wird die Neubaugasse deutlich attraktiviert. Dazu ist eine hohe Qualität der Öffis gewährleistet, auch durch die baldige U2/U5-Verlängerung."

"Die Klimakrise macht eine Anpassung nötig. Durch die großkronigen Bäume in geringen Abständen und die Nebelduschen wird die Abkühlung in der Neubaugasse deutlich spürbar sein", sagt Martina Uitz (Neos).

Vincent Holzleitner (FPÖ) ist skeptisch: "Kritisch sehe ich den Wegfall vieler Stellplätze und dass der 13A durch die Begegnungszone verlangsamt wird: Die im 6. Bezirk gewonnene Fahrtzeit wird dadurch wieder zunichtegemacht."

Mit einer Wasserwaage rückt Herr Michael einen Pflasterstein zurecht: "Wir Bauarbeiter werden oft von Passanten beschimpft, weil sie Umwege gehen müssen", erzählt er, "in der Neubaugasse aber auffallend wenig. Viele erkundigen sich dafür bei uns, wann die Begegnungszone fertig sein wird." Anfang September soll es so weit sein.

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