Necessibox
Ein Automat für alle Fälle

Hinter den "Necessibox"-Automaten steckt Apotheker Reinhard Becker. Er bietet Produkte für den täglichen Gebrauch an.
  • Hinter den "Necessibox"-Automaten steckt Apotheker Reinhard Becker. Er bietet Produkte für den täglichen Gebrauch an.
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Reinhard Becker bietet die Lösung, wenn Eltern in der Nacht verzweifelt nach Windeln suchen.

NEUBAU. Das Baby schreit in der Nacht und es gibt keine Windeln mehr. "Der Vater steht dann verzweifelt vor einer Nachtdienstapotheke", erzählt Reinhard Becker. Was dabei nützlich sein kann, ist eine "Necessibox", die es bei diversen U-Bahn-Stationen gibt. Becker ist Apotheker in der Babenberger-Apotheke (Mariahilfer Straße 8) und betreibt daneben seit Kurzem die Automaten mit Produkten für den täglichen Gebrauch.

Lösung für viele Probleme

"Da ich viele Jahre Erfahrung im Bereich von Bereitschaftsdiensten in der Nacht und am Wochenende habe, bin ich gut informiert, welche nicht vorhersehbaren Situationen eintreten können und wie groß der Bedarf ist", erklärt Becker. Ein Grund für das Aufstellen der "Necessiboxen" war für ihn, dass außerhalb der normalen Öffnungszeiten des klassischen Handels, eine große Nachfrage an Produkten besteht. Ein Beispiel: Touristen, die nachts in Wien ohne Koffer ankommen, können sich sorglos etwa Zahnbürste- und pasta sowie Duschgel am Automaten kaufen. Auch Eltern von Kleinkindern sind rund um die Uhr versorgt. Becker bietet sowohl Windeln, Schnuller, Babyflaschen als auch Shampoo.

"Die Windeln und Damenhygieneartikel sind aus Baumwolle mit Bioqualität", sagt er. Nachhaltigkeit und Natürlichkeit sind dem Apotheker ein Anliegen. Weiters hat er bei der Lagerung auf die richtige Temperatur geachtet. "Alle Automaten sind mit einer Klimaanlage versehen, sodass die optimale Temperatur auch die Wirkung der Produkte garantiert", ergänzt Becker.

In ganz Wien verteilt

In Wien gibt es 16 Automaten mit jeweils 80 Produkten. Von Babywindeln, Duschgels, Kondomen bis hin zu Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln, sowie Pflaster und Fieberthermometer reicht das Angebot. Das günstige Produkt kostet 1,90 Euro. Bezahlt wird mit Bankomat- oder Kreditkarte. Die Zielgruppe sind vor allem Wiener und Touristen. "Bei der Auswahl der Standorte war meine Überlegung, dass die Automaten gut erreichbar sind, auch für Personen, die kein Auto besitzen", so Becker. Außerdem hat er Wert darauf gelegt, dass die Automaten dort stehen, wo sich viele Menschen aufhalten. Er spricht vor allem Menschen mit erhöhtem Sicherheitsbedürfnis an.

Bei folgenden U-Bahn-Stationen gibt es die "Necessiboxen": Jeweils zwei Automaten sind bei jedem Ausgang in der Neubaugasse, am Karlsplatz und am Nestroyplatz. Weiters bei den Stationen Zieglergasse, Westbahnhof, Schottenring, Landstraße, Schwedenplatz, Südtiroler Platz, Spittelau, Neue Donau, Braunschweiggasse und Keplerplatz. Weitere Infos zu den Automaten gibt es unter www.necessibox.at

Autor:

Sophie Brandl aus Alsergrund

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