Flash Mädchencafé in Neubau
Ein offenes Ohr für alle Mädels

Leiterin Magdalena Mangl arbeitet seit zehn Jahren mit Jugendlichen zusammen und das mit viel Herz.
  • Leiterin Magdalena Mangl arbeitet seit zehn Jahren mit Jugendlichen zusammen und das mit viel Herz.
  • Foto: Brandl
  • hochgeladen von Sophie Brandl

Das Flash Mädchencafé ist der Treffpunkt zum Plaudern und Entspannen für junge Frauen am Neubau.

NEUBAU. Dass Kinder außer ihren eigenen Eltern auch noch andere und vor allem wichtige Bezugspersonen brauchen, zeigt das Flash Mädchencafé in der Zieglergasse 34. Hier heißt Magdalena Mangl junge Frauen willkommen. Sie ist Sozialarbeiterin und leitet das Flash.

Inwiefern dieser Treffpunkt zur Entwicklung der jungen Mädchen beiträgt, erzählt Mangl im bz-Gespräch.

Hereinspaziert

Ob nach der Schule zum Hausübung machen oder einfach, um Spaß zu haben und Freundinnen zu treffen: Von Mittwoch bis Samstag stehen die Türen für die jungen Mädchen von zehn bis 22 Jahren offen, mit Ausnahme für Achtjährige am Mittwoch. "Die meisten Mädchen sind zwischen zehn und 16 Jahre alt. Sie verbringen bei uns ihre Freizeit. Es werden aber keine expliziten Aufgabenstellungen von uns vorgegeben", verrät Mangl. Die Hauptidee ist, dass die Flash-Mädchen neue Freundinnen kennenlernen und mit einem der Mitarbeiter über alles reden können, was ihnen am Herzen liegt.

"Bei uns können sie mit der PlayStation spielen, Musik hören, den Computer verwenden oder einfach nur entspannen", erklärt die Sozialarbeiterin. Für eine entspannte Atmosphäre, gestalten die Mädchen auch die Räume selbst mit und wünschten sich eine Gefühlswand im Chillraum. Mit Kreide schreiben sie hier ihre Sorgen, Wünsche und Anregungen anonym auf. Zusätzlich gibt es neue und extravagante Beleuchtungen. Den Mädels wurde dafür ein Budget vorgegeben, um den Einkauf mitzugestalten.

Arbeit mit Sinn

"Manche Mädels haben zu uns gesagt, dass wir den besten Beruf haben, da wir den ganzen Tag im Flash abhängen dürfen", sagt Mangl mit einem Lächeln im Gesicht. Aber es steckt viel mehr dahinter. Zu der Arbeit der Leiterin gehören allerdings auch Aufgaben wie Buchhaltung, Statistik, Vernetzung und Organisatorisches. Doch eine der wichtigsten ist die Lobbyarbeit. "Die Mädchen brauchen oft Personen, die für sie das Wort ergreifen, bis sie es selber tun. Wir bringen ihnen diese Unterstützung und knüpfen für sie Kontakte", so Mangl.

Besonders wenn es um das Thema Ausbildung geht, haben manche Mädchen keine freie Wahl, da es begrenzte Lehrplätze und viele Hürden gibt. "Ich wünsche mir für die Mädchen, dass sie ernst genommen werden bezüglich ihrer Anliegen und auch generell mehr Unterstützung bekommen", träumt die Leiterin.

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Autor:

Sophie Brandl aus Alsergrund

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