Lokal "Zu ebener Erde und erster Stock"
Gastronomie mit ganz viel Geschichte

Christian Csermak hat das Lokal "Zu ebener Erde und erster Stock" am Spielberg übernommen: Er verbindet österreichische Tradition mit Moderne.
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  • Christian Csermak hat das Lokal "Zu ebener Erde und erster Stock" am Spielberg übernommen: Er verbindet österreichische Tradition mit Moderne.
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Frischer Wind am Spittelberg: Das Restaurant „Zu ebener Erde und erster Stock“ hat einen neuen Chef. 

WIEN/NEUBAU. Das Restaurant „Zu ebener Erde und erster Stock“ blickt als Teil des Spittelbergs auf eine ebenso vielfältige wie einzigartige Entwicklung zurück. Der Spittelberg war mit seiner relativ hohen Lage Teil der Vorstadt Wiens, die erstmals 1492 urkundlich erwähnt wurde, historisch gesehen stets ein beliebter Angriffspunkt gegen Wien. So auch bei der zweiten Türkenbelagerung Ende des 17. Jahrhunderts, dem der Großteil des Viertels zum Opfer fiel.

Danach wurde der Maurermeister Simon Ecker mit einem Verbauungsplan für die knapp 2.000 Quadratklafter große Fläche beauftragt, wodurch jene 120 Häuser entstanden, die noch heute zwischen Breitegasse und Spittelberggasse zu finden sind. Das Restaurant "Zu ebener Erde und erster Stock" befindet sich im Haus zum „Heiligen Josef“ Ecke Burggasse/Kirchberggasse.

Der Name des Restaurants ist dem gleich lautenden Theaterstück von Johann Nepomuk Nestroy entliehen. Seit dem Jahr 1953 wurde es von von der Familie Meznik betrieben und 1962/63 als eines der ersten Häuser dort revitalisiert. "Im vergangenen Sommer hat mich der Vorbesitzer Wolfgang Meznik gefragt, ob ich mit Jahresbeginn 2021 das Lokal übernehmen möchte", erzählt Christian Csermak, seit über zehn Jahren Küchenchef des Biedermeierlokals. "Ich kenne das Haus, seine vielen Stammgäste und die lange Tradition natürlich sehr gut. Mich verbinden mit dem Lokal so viele Jahre und Erinnerungen, dass ich gerne zusagte", so der neue Pächter. 

Seit dem Jahr 1953 wurde das Lokal von von der Familie Meznik betrieben und 1962/63 als eines der ersten Häuser am Spittelberg revitalisiert.
  • Seit dem Jahr 1953 wurde das Lokal von von der Familie Meznik betrieben und 1962/63 als eines der ersten Häuser am Spittelberg revitalisiert.
  • Foto: Zu ebener Erde und erster Stock
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Csermak hat übrigens nicht nur viele Jahre die Kulinarik im Lokal geprägt, seine kulinarische Karriere hat den gebürtigen Josefstädter nach der Ausbildung im Modul und der Villa Blanca in Innsbruck an zahlreiche Hotels und Spitzenlokale österreichweit geführt.

Österreichische Tradition trifft Moderne

Viel verändert hat er seither nicht, eher "aufgefrischt", wie er sagt. Ein neuer Anstrich da, neues Licht im Café im Erdgeschoß und natürlich ein neues Heizschwammerl für den hübschen kleinen Schanigarten mit seinen 20 Plätzen, der schon dringend auf seine Eröffnung wartet. Denn derzeit gibt es auch hier nur Essen to go aus einer kleinen Karte und täglich ein Tagesgericht, wie etwa gekochtes Meiserl mit Semmelkren, Cremespinat und Rösti oder faschierte Kalbsbutterschnitzel mit Schwammerlsauce und Püree.  

Christian Csermak in seinem Reich: Er verbindet auf wenigen Quadratmetern österreichische Küche mit der Moderne.
  • Christian Csermak in seinem Reich: Er verbindet auf wenigen Quadratmetern österreichische Küche mit der Moderne.
  • Foto: Christan Csermak
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"Wir sind natürlich kein wirkliches To-go-Restaurant. Unsere Stammgäste verweilen gerne lange und gemütlich bei uns bei feiner, modern inspirierter österreichischer Küche und einer guten Flasche Wein im Restaurant im ersten Stock, aber das geht derzeit ja noch nicht", bedauert der neue Chef des Traditions-Lokals. "Im Normalbetrieb begrüßen wir hier Touristen genauso wie die Besucher des Volkstheaters nach der Vorstellung oder Besucher der Museen und der vielen kleinen Galerien rundherum."

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