Umbau für "kühle Meile" startet im August 2019
In der Zieglergasse sagt man der Hitze den Kampf an

Ab August wird die Zieglergasse umgebaut. Das Ziel: die gefühlte Temperatur dort um rund fünf Grad senken.
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  • Ab August wird die Zieglergasse umgebaut. Das Ziel: die gefühlte Temperatur dort um rund fünf Grad senken.
  • Foto: ZOOMVP/MA19
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Die Zieglergasse wird zur kühlen Meile: Mit mehr Grün, mehr Wasser und mehr Schatten will man am Neubau künftig den sommerlichen Hitzetagen trotzen.

NEUBAU. Cool, cooler, Zieglergasse: Das gilt künftig für den Abschnitt zwischen Mariahilfer und Lerchenfelder Straße. Auf rund einem Kilometer Länge setzen Bezirk und MA 28 (Straßenbau) die erste so genannte "klimaangepasste Straße Wiens" um.

Was das heißt? Von August bis Dezember 2019 wird umgebaut und begrünt, im Vorfeld durften dazu auch die Neubauer ihre Ideen einbringen. Das Ziel: "Die gefühlte Temperatur dort um rund fünf Grad zu senken", so Bezirkschef Markus Reiter (Grüne). Die vollständige Wirkung soll man in drei bis fünf Jahren spüren.

Bis dahin wird noch ordentlich angepackt. Nach dem im Vorjahr durchgeführten Wasserleitungstausch über weite Abschnitte der Zieglergasse steht der Neugestaltung nun nichts mehr im Wege. "Im Zentrum des Umbaus stehen helle Pflasterung – so wie etwa schon in der Lange Gasse in der Josefstadt –, natürliche Beschattung und kühlendes Nass“, sagt Thomas Keller von der MA 28.

48 Parkplätze fallen weg

In Zahlen ausgedrückt: Insgesamt wird die Zieglergasse mit fünf Pergolen mit Bankerl, 32 Einzelsesseln, fünf Hydrantenaufsätzen und 24 breitkronigen Ulmen ausgestattet. Ebenfalls geplant sind vier "Kühlbögen", die bei rund 27 Grad anspringen: Diese kennen manche vielleicht schon vom Filmfestival am Rathausplatz, wo verdampfendes Wasser als Sprühnebel für wohltuende Abkühlung bei den Besuchern sorgt.

Auch vier neue Platzl entstehen:
• vor der Volksschule in der Zieglergasse 21
• beim Häuser-Rücksprung in der Zieglergasse 34/34A
• Kreuzung Zieglergasse/Westbahnstraße
• zwischen Badhausgasse und Lerchenfelder Straße

Dort kommen Kühlbögen, Trinkwasseraufsätze bei Hydranten und neue Grünflächen hin, Gehsteige werden breiter sowie Sessel und Bankerl aufgestellt.

Der kühle Spaß hat natürlich seinen Preis: 2,4 Millionen Euro kostet der Umbau, 600.000 Euro davon stemmt der Bezirk, den Rest die Stadt. Drauf zahlen werden auch die Autofahrer: 48 Parkplätze kommen für den Umbau weg, 724 Stellplätze werden es nach dem Umbau dann sein. Freuen dürfen sich jedoch die Radler: Die bekommen 50 Abstellplätze dazu – insgesamt sind es dann 150.

Autor:

Andrea Peetz aus Wien

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