Fitico Sportswear
Neues Leben für alte Fischernetze

Sportswear von Fitico schont auch Umweltressourcen.
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  • Sportswear von Fitico schont auch Umweltressourcen.
  • Foto: Fitico
  • hochgeladen von Wolfgang Unger

Sportlich statt fischig: Das Neubauer Label "Fitico" setzt bei Mode und Accessoires auf besonderes Recycling.

NEUBAU. Die traurigen Bilder von in Fischnetzen verendeten Meerestieren sind hinlänglich bekannt und erzeugen nebst Abscheu auch Sorgen über die nahe Zukunft unserer zugemüllten Weltmeere. Doch es gibt einige wenige, die sich damit auseinandersetzen, den Schaden zu minimieren. Dazu gehört auch Marie Sophie Wirth, die diese Entwicklung schon seit längerer Zeit beobachtet hat und unbedingt etwas gegen diese Missstände tun wollte.

Zu Mode und Sport hatte Wirth immer schon eine hohe Affinität und so setzte sie die Idee um, beides zu verbinden: Sportswear zu entwickeln, die nicht nur ihren stylischen und funktionellen Ansprüchen gerecht wird, sondern gleichzeitig ressourcenschonend das bietet, was es in dieser Form noch nicht gibt.

„Seit geraumer Zeit schaffe ich mit CrossFit, Mountainbiken und Yoga einen Ausgleich zu meinem Beruf. So lag es nahe, am Markt nach den bestmöglichsten ökologischen Materialien Ausschau zu halten“, erzählt Wirth. Ein italienisches Unternehmen bot ihr schließlich den Werkstoff, der ihrem Anspruch mehr als gerecht wurde, um nachhaltige Sportbekleidung herzustellen.

Von uni bis Mustermix

Tonnen von alten Nylon-Fischnetzen werden dort gereinigt und von organischen Ablagerungen befreit, um schlussendlich eingeschmolzen zu werden. Das Endprodukt präsentiert sich als Ausgangsrohstoff ihrer stylischen und nachhaltigen Bodywear, die in zahlreichen österreichischen Firmen Abnehmer findet. „Anspruchsvolle Freizeitsportler erwerben meine Produkte, schonen dadurch mit Re- und Upcycling unseren Planeten und erhalten außerdem funktionelle und modisch designte Kleidungsstücke, quasi zwei Fliegen mit einer Klappe“, sagt die Jungunternehmerin.
Dass durch diesen Produktionsprozess Energie gespart wird, die Fertigung oft zu extrem geringen Kosten abgedeckt werden kann und dadurch höchste Nachhaltigkeit und Effizienz erzielt wird, erübrigt sich schon fast zu erwähnen.

Vier Kollektionen hält sie mittlerweile bereit: Tops, Hosen und Accessoires – alles untereinander kombinierbar, gemustert oder in unicolor – werden in Portugal hergestellt. „Warum nur biologische Lebensmittel kaufen, warum nicht auch bei der Garderobe darauf achten, dass wir dadurch unsere Welt zu einer besseren machen?“, philosophiert Wirth und zupft an ihrer Leggings, die natürlich aus Econyl gefertigt wurde.

Die Fitico-Teile sind ab 15 Euro auf www.fitico-sportswear.com und in ausgewählten Shops, etwa bei Laufsport Blutsch (6., ​Liniengasse 24), erhältlich.

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