Mondscheingasse
Rätselraten um die Zukunft der alten Post am Neubau

Das verlassene Postgebäude an der Ecke Zollergasse/Mondscheingasse ist ein großes Mysterium im siebten Bezirk. | Foto: Gretz-Blanckenstein
  • Das verlassene Postgebäude an der Ecke Zollergasse/Mondscheingasse ist ein großes Mysterium im siebten Bezirk.
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Was passiert in der alten Post? Die Zukunft des denkmalgeschützten Gebäudes an der Zollergasse/Mondscheingasse ist ungewiss.

NEUBAU. Es ist das große Mysterium im Siebenstern-Grätzel: das verlassene Postgebäude an der Ecke Zoller-/Mondscheingasse. Ein Bauzaun steht bereits seit längerem vor dem Eingang in der Zollergasse 31 – was im Inneren passiert, ist aber für viele Bezirksbewohner rätselhaft.

Fest steht nur eines: Das Gebäude hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Fast 3.000 Neubauer protestierten vor acht Jahren nämlich per Unterschriftenaktion gegen die Schließung des Postamts – vergeblich.
Von derlei Aktivismus ist man aktuell zwar noch weit entfernt. Dennoch bewegt am Neubau die Frage, wie es mit dem denkmalgeschützten Gebäude weitergeht.

Kunst und Wohnen

Der Bau von Wohnungen – ob sozial oder hochpreisig – ist jedenfalls immer wieder im Gespräch. Kein Wunder: Ist (vor allem leistbarer) Wohnraum im siebten Bezirk doch ein rares Gut. Immobilieninvestor René Benko hatte das Gebäude Anfang 2017 erstanden. Entstehen sollten dort im Altbestand tatsächlich hochpreisige Wohnungen – eine Entwicklung, die dem damaligen Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (Grüne) recht wenig gefiel.

Aktuell gehört das im Jahr 1906 errichtete Post- und Telegraphenamt der BBMZ Holding. Auskunft will man dort über die Zukunft jedoch nicht geben. Von deren Gesellschafter, der BBB Holding, heißt es lediglich, dass man selbst noch nicht ganz schlüssig sei, wie es mit dem Gebäude weitergehen soll.
Nachgefragt bei der Baupolizei heißt es, dass für das Gebäude ein Dachgeschoßausbau bewilligt wurde – mit dem Zusatz "Umbauprojekt für frei finanzierte Wohnungen".

Neubaus Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) fordert eine Umgestaltung "im Sinne der Nachbarschaft und der Grätzelbelebung" – beispielsweise mit Räumen für Kultur für Jugendliche. Laut Reiter habe der Eigentümer bis Ende Juli die Genehmigung für die Baustellen-Einrichtung: Der Baubescheid gelte für 27 Wohnungen und Galerieräume im Erdgeschoß – geschehen ist dergleichen jedoch noch nichts. "Deswegen prüft derzeit die Stadt Wien, was dort genau passiert."

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