Zwei skurrile Orte, die man im Waldviertel abseits der Massen entdecken kann
Jesuskind mit Mohnzuzler und wundersame Steinformationen

Summstein nahe Groß Gerungs
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  • Summstein nahe Groß Gerungs
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Der Großteil der Österreicher wird den Sommer 2020 voraussichtlich im Inland verbringen. Im Waldviertel kann man unbeschwert Ausflüge zu kuriosen und außergewöhnlichen Orten unternehmen, denn Abstand halten ist hier kein Problem.

Das Waldviertler Dorf Armschlag im südlichen Waldviertel setzt seit drei Jahrzehnten auf den Anbau und Verkauf von Mohn und hat damit für seine bescheidene Größe einen erstaunlich hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Die eigentliche Hauptattraktion des Dorfes sind die Mohnfelder. Sie blühen allerdings nur wenige Wochen im Jahr, vorwiegend im Juli. Hingegen jederzeit besuchen kann man die barocke Pfarrkirche im Nachbarort Grainbrunn. Sie weist ein besonders regionales Kuriosum auf: Ein Gnadenbild von 1517 zeigt Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm, das wiederum einen Mohnschnuller, oder wie man hier sagt, einen Mohnzuzler in der Hand hält. Das wertvolle Holztafelbild beweist, wie sehr der Mohn im Waldviertel verankert ist. Übrigens: Beim Mohnzuzler handelte es sich um ein Leinensackerl, das mit gemahlenem Mohnsamen befüllt und für Kinder unbedenklich war.

Fünf Kraftplätze gruppieren sich sternenförmig rund um eine Stadt im Waldviertel

Rund um die Waldviertler Stadt Groß Gerungs findet sich eine außergewöhnlich hohe Dichte an Kraftplätzen, deren Wirkung zum Teil wissenschaftlich bestätigt wurde. Diese fünf Steinformationen gruppieren sich in verschieden langen Abständen sternförmig rund um die Stadt. Dabei handelt es sich um Orte, die sich allesamt durch starke Energielinien auszeichnen und in ihrer Dichte außergewöhnlich sind. Einer davon ist der drei Meter hohe Opferstein mit einer der größten Schalen des Waldviertels. Gleich in der Nähe liegt ein zweiter, nämlich ein tonnenschwerer Summstein mit einer Aushöhlung. In diese kann man den Kopf stecken und die körpereigenen Töne in Körperschwingungen umwandeln. Eine Karte und Wünschelruten erhält man beim Stadtamt. Theoretisch ist es möglich, alle fünf Kraftplätze an einem Tag zu besuchen, sinnvoll ist es aber nicht. Wanderer sollten lieber die Natur genießen, runterkommen und in sich hineinspüren.

Quelle und noch mehr Ausflugstipps: „50 Dinge, die man in Niederösterreich getan haben muss“

Autor:

Alexandra Gruber aus Neubau

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