DER WETTERGOTT HATTE EIN EINSEHEN 

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Wo: MSC, Schwarzottstraße 2, 2620 Neunkirchen auf Karte anzeigen

Drückend schwüle Hitze am Vormittag und eine dunkle Wolkenwand unmittelbar über Neunkirchen mit 80% Gewitterwahrscheinlichkeit ab 17 Uhr, rundum Blitz, Donner und Regen ließen die Veranstalter schon ein wenig unruhig werden, waren doch umfangreiche und kostspielige Vorbereitungen für den 4. Neunkirchner Firmenlauf erforderlich, was besonders die Planungs-Strategen Maria Scheibenreif von SCHNEIDER HOLDING und Harald Gruber von der Raiffeisenkasse in Form eines flauem Bauchgefühls registrierten.

Die Veranstalter Raiffeisenkasse, Schneider Holding und Mediashop sowie die Sponsoren waren daher umso mehr erleichtert, als der 4. Neunkirchner Firmenlauf trotz Wetterdrohung pünktlich und trocken gestartet und perfekt abgewickelt werden konnte. Mit fast 1.900 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus über 20 Nationen erfreute sich "der Vierte" eines noch größeren Zuspruchs, als die vorangegangenen Firmenläufe.

Die gesamte anwesende Prominenz hier aufzuzählen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Erwähnenswert aber das freundschaftliche und überparteiliche gemeinsame Walken von Bürgermeister Herbert Osterbauer mit NR a.D. Hans Hechtl, das von RAIKA Direktor Meletios Kujumtzoglu im Zielraum heftig akklamiert wurde. 

Trocken sind allerdings dennoch weder die laufende, noch die walkende Zunft geblieben, denn es floss jede Menge Schweiß und manche Stelze und auch so manches Bier entpuppten sich für Höchstleistungen als extrem hinderlich.

MEDIASHOP-Chefin Katharina Schneider dankte allen, die gekommen waren und verloste einige der Bestseller aus dem umfangreichen MEDIASHOP Angebot.

Es war ein wirklich toller, eigentlich schon richtig familiärer Event und auch die heimische Gastronomie Schicker, Frantsich, Raymans & Co. konnten zufrieden sein.

MADI.AT Ton-Guru Martin Dientl und seine Profis sorgten wie jedes Jahr für den perfekten Sound und Bürgermeister Osterbauer zeigte sich sichtlich zufrieden und auch stolz, in seiner Gemeinde mit den Firmenläufen ein weit über die Bezirksgrenzen hinausgehenden sportliches Großereignis zu haben.

Ein besonderes Dankeschön gilt unseren Blaulichtorganisationen wie der Feuerwehr, welche die Bühnenstabilisationscontainer mit tausenden Litern Wasser befüllten und damit die Sicherheit für die Besucher im Falle von Sturmaufkommens garantierten.

Danke auch für die vorbildliche Arbeit unserer Exekutive, denn es ist keine Kleinigkeit, einen derart großen Bereich einer Stadt so für den Firmenlauf vorzubereiten, dass einerseits die Verkehrssicherheit und der fließende Verkehr nicht gefährdet sind und der Wirtschaft kein Schaden entsteht und auch für die professionelle Durchführung und Überwachung dieses sensiblen Groß-Events.

Das Rote Kreuz, mit Bezirksgeschäftsführer Horst Willesberger und Einsatzleiter Paul Pilshofer an der Spitze eines 10-köpfigen Rettungs-Einsatzteams war für alle Eventualfälle bestens mit Versorgungszelt, und gleich drei Einsatzwägen gerüstet und außerdem mit einer Crew aus ca. 20 laufenden und walkenden Rot-Kreuzlern auch sportlich sehr gut vertreten.

Ein ganz herzlicher Dank geht an die Abordnung des Panzergrenadierbataillons 35 des österreichischen Bundesheeres unter Hauptmann Markus Schmid, die sogar mit einem "Ulan"-Schützenpanzer zum Firmenlauf „anreisten“ und den zahlreichen Kindern und Anwesenden einen interessanten Einblick in dieses mächtige Fahrzeug gaben. Hauptmann Schmid überreichte Mitveranstalter Dieter Schneider in einer sehr sympathischen Geste bei der Siegerehrung ein Bataillonserinnerungszeichen des Panzergrenadierbataillons 35.

Es war einfach wieder ein schönes Miteinander und der Spaßfaktor dementsprechend groß. Mit Aufmunterungen auf den letzten Metern wurden die Teilnehmer im Ziel mit einer Erinnerungsmedaille empfangen und eine der betagteren Walkerinnen meinte keuchend: “ Ich bin zwar eine der Letzten, aber ich habe dieses unbeschreibliche Flair und das Knistern in der Luft so unglaublich genossen! Ich bin so dankbar, mich noch so gut bewegen und dabei sein zu können, denn das ist für mich das Wichtigste!“

Alles lief trotz sportlichem Ehrgeiz und Siegeswillen sehr diszipliniert ab, wie es sich für zivilisierte Menschen gehört und so gesehen war jeder ein Sieger.
Bei der anschließenden Siegerehrung konnten die drei Erstplatzierten jeder Klasse ihre wohlverdienten Auszeichnungen von Bürgermeister Osterbauer und den Veranstaltern entgegennehmen.

Wer gewonnen hat? Jedenfalls hat sich schon vorher herumgesprochen, dass nicht jeder so schnell sein kann, wie der Erste. Daher wurde die Zeit jedes Teilnehmers bzw. Teilnehmerin über einen Chip in der Startnummer vom elektronischen Zeitnehmungssystem hundertstelgenau und unbestechlich individuell aufgezeichnet, sodass man selbst entscheiden konnte, wie viele Käsekrainer oder Bierchen gemessen am Ergebnis tolerierbar waren.

Im Anschluss an die Siegerehrung wurde noch lange gemütlich gefeiert, ein schöner Abend ging zu Ende und die Wasserschleusen des Himmels blieben dankenswerter Weise wunderbarer Weise fest verschlossen

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