41°C Fieber: Mann nicht behandelt

Unschöne Erfahrungen machte ein Gloggnitzer in den Landeskliniken Neunkirchen (Bild) und Wr. Neustadt.
  • Unschöne Erfahrungen machte ein Gloggnitzer in den Landeskliniken Neunkirchen (Bild) und Wr. Neustadt.
  • Foto: Bezirksblätter
  • hochgeladen von Thomas Santrucek

BEZIRK NEUNKIRCHEN/WR. NEUSTADT. Eine Gloggnitzer Familie kann es nicht fassen, wie ihrem 'Schwiegersohn' Markus K. in den Spitälern in Neunkirchen und Wr. Neustadt mitgespielt wurde: "Wir haben einen Brief an die NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft verfasst."

41°C kein Notfall?

"Ich bekam am 24. Dezember 38°C Fieber", schilderte Markus K. Ein Allgemeinmediziner attestierte Angina und verschrieb Antibiotika. Abends bekam K. Schüttelfrost und das Fieber stieg auf 41°C. Seine Freundin alarmierte die Rettung.
Wie in Erfahrung gebracht werden konnte, entscheiden Sanitäter selbstständig, ob ein Notfall vorliegt. Im Notfall wird das nächstgelegene Spital angefahren – in Markus K.'s Fall das in Neunkirchen. K.: "Dort schaute mir eine Ärztin in den Hals und meinte, für Angina sei die HNO-Abteilung in Wr. Neustadt zuständig. Ein Sanitäter wies darauf hin, dass ich nicht wegen der Angina, sondern wegen des hohen Fiebers eingeliefert worden war." Vergebens. K. wurde nicht behandelt, sondern nach Wr. Neustadt geschickt.

"Medizinisch keine Bedenken"

Aus der Direktion des Klinikums Neunkirchen heißt es: "Es bestanden medizinischerseits keine Bedenken, den Patienten mit der Rettung an die HNO Abteilung des LKWN weiter zu transportieren. Gerade das hohe Fieber war mit ein Grund den Patienten an die Fachabteilung weiterzuleiten."
In Wr. Neustadt wurden K. andere Antibiotika mitgegeben. Im Krankenhaus bleiben durfte K. nicht. Da war es 2 Uhr früh. Immerhin wurde ein Rettungstransport für die Heimfahrt des 40-Jährigen organisiert: "Ich musste allerdings 45 Minuten am Gang auf einem Sessel warten und wurde angewiesen, nicht laut zu sein, weil andere Patienten schlafen." "Das Ausmaß der Symptome machte eine Aufnahme ins Spital nicht nötig", heißt es dazu aus der Spitalsdirektion.

Einweisung in Krankenhaus

K.'s Zustand besserte sich zuhause nicht: "Mein Hausarzt hat mich dann an das Krankenhaus Wr. Neustadt überwiesen. Anstatt Medikamente wurden mir aber lediglich Vitamine gegeben." "Eine abschließende Kontrolle zeigte fehlende Krankheitszeichen und nicht besorgniserregende Blutwerte", so die Aussage aus dem Klinikum Wr. Neustadt.

Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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