Mein Fluss
Angeln als Ausgleich zum Alltag

Eine prächtige Regenbogenforelle. Ab einem Maß von ungefähr 26 cm dürfen Fische aus der Schwarza entnommen werden.
  • Eine prächtige Regenbogenforelle. Ab einem Maß von ungefähr 26 cm dürfen Fische aus der Schwarza entnommen werden.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Eva R.

Angeln an unserer Schwarza. Nicht nur ein schönes Hobby, sondern auch Verantwortung für die Vereine.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Die Freizeit am Fluss zu verbringen und in der Schönheit der Natur seinem Hobby nachzugehen, klingt sehr entspannend. Kaum ein anderes Abendessen wird leckerer schmecken, als ein selbst gefischter und selbst zubereiteter Fisch aus heimischen Gewässern. So einige Menschen aus dem Bezirk begeistern sich für die Fischerei. Die gesamte Schwarza wird abschnittsweise von mehreren Fischereivereinen und -verbänden genutzt und bewirtschaftet. Angeln bedeutet nicht nur Hobby sondern auch Verantwortungsübernahme für die Gewässer. Auf das Revier wird geschaut, dass alles sauber und in Ordnung ist. Verunreinigungen des Wassers wird in Zusammenarbeit mit der BH und weiteren Behörden nachgegangen. Fischereiverbände fischen auch, wenn notwendig, Teilstrecken der Schwarza elektrisch aus, um Fische zu retten.

Laichstellen

Vom Ursprung der Schwarza bis Nasswald zieht sich ein wunderschönes Naturgebiet. Franz Steigberger betreut und bewirtschaftet dieses Flussgebiet. "Wir können uns glücklich schätzen, dass es bei uns noch viele Laichstellen von Bach- und Regenbogenforellen gibt. Wir wollen vor allem den natürlichen Raum erhalten. Aufgrund von Erfahrungen wissen wir, wieviele Fische nachgesetzt werden müssen. Selbstverständlich werden nur Setzlinge aus heimischer Zucht, von einem hervorragenden Züchter in Lilienfeld, gekauft. Bei uns ist es unter den Fischern üblich, die Fische zu fangen und wieder frei zu lassen. Vom Fischereiverband wird genau vorgegeben, wie viele Fische gefangen werden dürfen, wie viele Tages- und Jahreskarten ausgegeben werden. Auch Schonzeiten und Fischmaße zum Abfischen werden vorgegeben."

Wanderhilfen

Fische wandern, um geeignete Nahrungsplätze und Bedingungen für die Fortpflanzung zu finden. Durch bauliche Maßnahmen der letzten Jahrzehnte wurde diese Wanderung verhindert. "Die EU-Wasserrahmen-Richtlinie schreibt deswegen vor, dass bis 2026 Flüsse und Fließgewässer wieder fischdurchgängig sein müssen. Es wird lange dauern und viel kosten, bis man dies alles repariert", meint Erich Schabus, Obmann des 1. Gloggnitzer Fischereivereins. "Sehr erfreulich ist, dass nach Schwarzau im Gebirge Richtung Rohr ein Fischaufstieg gegeplant ist. Die Fische hätten dann einen Durchgang in der Laichzeit", bemerkt Steigberger.

Herrliches Hobby

"Das Fischen ist ein wunderbares Hobby in herrlicher Natur. Es wäre schön, wenn sich mehr Junge fürs Fischen begeistern würden!", so Schabus. Zum Ausprobieren: Jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr gibt es auf einer Teichanlage in Göstritz Gästeangeln. Die Fische können selbst gefangen und gekauft werden.

Nächste Woche: Der Fluss als Erholungsraum.

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