Bahn saniert für Pendler im Bezirk

Im Bezirk werden rund 20 Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung von insgesamt 14 Bahnhöfen bzw. Haltestellen investiert.
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BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Auch im Bezirk Neunkirchen steigt das Angebot im Öffi Verkehr. Wir haben Pendler im Bezirk gefragt, wie zufrieden sie mit der Verbindung sind - und was sie sich vom „Öffi-Christkind“ wünschen würden. -

Maßnahmen umgesetzt

Mit dem kürzlich vorgestellten 'Bahnpaket für Niederösterreich 2030' werden wichtige Infrastrukturmaßnahmen in Neunkirchen umgesetzt. „Im Bezirk Neunkirchen werden wir rund 20 Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung von insgesamt 14 Bahnhöfen bzw. Haltestellen investieren“, weiß Verkehrslandesrat Karl Wilfing.
Die Bahnhöfe Ternitz, Pottschach, Pitten, Seebenstein, Gleißenfeld, Edlitz-Grimmenstein, Willendorf, Rothengrub, Unterhöflein, Grünbach am Schneeberg, Grünbach Schule, Grünbach Kohlewerk, Pfennigbach und Puchberg am Schneeberg sowie der Ausbau der P&R-Anlage in Ternitz stehen auf der Agenda.
Im Dezember 2015 wurde die Verknüpfung der Südbahn mit dem Fernverkehr in Wien Meidling nach St. Pölten, Tullnerfeld und Flughafen Schwechat hergestellt. Daraus ergeben sich für Neunkirchner deutliche Fahrzeitverkürzungen in den Zentralraum und zum Flughafen. "Schon heute werden bei uns im Bezirk knapp 1,5 Millionen Zugkilometer und über zwei Millionen Buskilometer angeboten", stellt der Puchberger LAbg. Hermann Hauer fest.

Und das sagen Pendler über Öffis

Albin Kormesser pendelt zwischen Gloggnitz und Wr. Neustadt: "Hin und wieder kommt es zu Verspätungen, manchmal fällt ein Zug aus. Im Großen und Ganzen ist das Angebot okay, doch zu den Spitzenzeiten in der Früh und am Abend sind die Intervalle zu lange. Ich wünsche mir für ein oder zwei Stunden einen Viertelstundentakt, wenn das bei der Zugdichte möglich wäre."
Andrew Bradley pendelt zwischen Ternitz und Ebreichsdorf. Am 11.12. war er auf einen Freund als Taxi angewiesen, weil der Zug nicht kam: "Ich finde aber Zugfahren trotzdem entspannender. Ausfälle sind ärgerlich, aber in einen Stau kann man auch geraten. Nicht zu vergessen die Kosten – Jahreskarte: 90 €/Monat nach Ebreichsdorf. Auto anschaffen, Benzin, Versicherung wäre für die Strecke 500 €."
Nik Jakoubek pendelt zwischen Reichenau und Wr. Neustadt: "Im vergangenen Jahr hat sich viel verbessert, teils wurden neue Anzeigen intalliert. Die Züge sind sauber, und es gibt auch kein arges Gedränge in den Waggons. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich nicht in der Rush Hour fahre, sondern etwas später, wenn keine Schüler mehr unterwegs sind.

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