Ternitz
Basketballplatz Ternitz: Fronten bleiben verhärtet

Vizebürgermeister Christian Samwald
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Demonstrativ viele Jugendliche und ihre Eltern versammelten sich am Basketballplatz Ternitz. Als ob sie zeigen wollten, dass der Wunsch ungehindert Ball zu spielen der Wille der Mehrheit ist... 

Die eine Gruppe – die Eltern und ihre Kinder – treten für eine ausgeweitete Spielerlaubnis am Basketballplatz in der Ternitzer Kreuzäckergasse ein (derzeit ist die erlaubte Spielzeit bis 18 Uhr befristet). 21 Uhr wäre der Herzenswunsch, den auch NEOS-Gemeinderat Ilhami Bozkurt unterstützt. Schließlich spiele er und auch sein Neffe gerne dort.
Die andere Partei besteht aus älteren Ternitzern, die direkt neben dem Platz wohnen. Sie wollen dort in Ruhe leben, was daran scheitern soll, dass die Jugendliche zum Teil die vorgegebenen Spielzeiten nicht kümmern (mehr dazu hier). Auch gegenseitiges Anpöbeln komme immer wieder vor.
Am 3. Juli wurde zu einem Gespräch vor Ort geladen. Einladende Partei war eine Gruppe Pro Spielzeit-Ausweitung, als deren Sprachrohr sich Familie Altun herauskristallisierte.

Besitzstörung sorgte für Eskalation

Vizebürgermeister Christian Samwald

Seitens der Stadtgemeinde suchte Vizebürgermeister Christian Samwald (SPÖ) in Begleitung von Stadträtin Jeannine Schmid und Peter Spicker den Dialog. Samwald stellte auch unmissverständlich klar, dass die Situation eskalierte: "Als Jugendliche das Schulgelände betreten haben. Das war Besitzstörung und das kann die Stadt nicht akzeptieren."

Mit Gericht gedroht

Auch bei der Aussprache drohte die Situation zu eskalieren als eine Mutter der Pro Spielzeit-Ausweitungs-Gruppe einer Pensionistin drohte, sie vors Bezirksgericht zu bringen. Auslöser sollen Fotos sein, welche Anrainer von spielenden Kindern zu verbotenen Spielzeiten am Basketballplatz sammeln. Die Seniorin verließ daraufhin das Treffen am Basketballplatz.

Weiteres Gespräch am Montag

Eine Einigung konnte am 3. Juli nicht erzielt werden. Stadtvize Samwald: "Montag gibt es ein weiteres Gespräch im kleinen Kreis, auch mit dem Pensionisten-Vertreter."

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