Kommentar
Ein Stück Genuss wird eingespart

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Als junger AHS-Schüler stürmte ich nach dem Schwimmunterricht im Hallenbad Neunkirchen immer das Bad-Buffet; und mit mir 50 andere Kinder. Ein paar Gummischlangen und Brausezuckerl übertünchten vortrefflich den Geschmack des chlorierten Wassers, das ich (meist) geschluckt hatte.
Erst viel später wusste ich Gutes aus der Küche, das im Laufe der Jahre von diversen Pächtern zubereitet wurde, zu schätzen. Doch das Schmausen im Erholungszentrum Neunkirchen, wie viele es gekannt und geliebt haben, hat ein Ablaufdatum. Seitens der Stadtgemeinde Neunkirchen wird eine "durchdachte Lösung" (O-Ton Stadtamtsdirektion) anstelle des Restaurants angekündigt. Hinter vorgehaltener Hand wird für diesen Schritt die notwendige Investition in eine neue Küche kolportiert. Kurt Ebruster von der SPÖ Neunkirchen spricht von der "Gewährleistung eines Mindestmaßes an Verpflegung im Badbetrieb". So oder so klingt das nach Abstrichen. Die Restaurant-Verpflegung wie sie war, wird es jedenfalls nicht mehr geben. Ob der Neunkirchner Badegast das so schluckt?

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