Geschichten aus dem Taxi

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BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Gerade in der Ballsaison sind die Taxis als sichere Heimbringer nach einer lustigen Nacht beliebt.

Heiße Ballsaison

Noch ein ganzes Monat dauert der Fasching. Die Ballsaison trubelt auf ihren Höhepunkt zu. Faschingsdienstag ist heuer am 5. März und jedes Wochenende ist gespickt mit Tanzveranstaltungen, bei denen natürlich gefeiert und getrunken wird. Aber ist die Ballsaison auch ein Highlight bei den Führerschein-Abnahmen? "In der Ballsaison gibt es bei uns keine besonderen Schwerpunktaktionen und da heuer der Fasching länger dauert, ist auch eine statistische Aussage schwierig", skizziert Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Johann Neumüller. "Bei den Punschmärkten in der Vorweihnachtszeit schaut das schon etwas anders aus." Das gern kolportierte Bild der lustigen Lady am Steuer im Ballkleid und zwei Promille vom Champagner im Blut ist Neumüller bislang noch nicht untergekommen. "Ich bin doch schon seit über 20 Jahren im Geschäft", resümiert der Neunkirchner Bezirkspolizeichef.

"Die Ballsaison ist im Vergleich zu den Punschmärkten unauffällig."
Obstlt Johann Neumüller, Bezirkspolizeikommandant

Viele nutzen das Taxi

Ein Grund für Promilleunauffälligkeit im Ballverkehr liegt im dichten Taxinetz in unserem Bezirk. Wer es beim Walzern und an der Bar etwas übertreibt, kann einfach eines der Taxis rufen und sich nach Hause chauffieren lassen. Kostet auf jeden Fall weniger, als ein Verkehrsunfall in bedröseltem Zustand. Fahrschulbetreiber Günter Koglbauer schwört auf die Taxifahrt zur Ballsaison: "Ich fahr auf jeden Fall mit dem Taxi heim. Meistens nehm ich schon zum Hinfahren ein Taxi, da ich mir das Autoholen am nächsten Tag nicht antun will. Das Taxi verhilft zu einem entspannenden Ballerlebnis ohne negative Folgen." Und Ida Björkhagen ist seine Taxlerin in Ternitz. Ein nachhaltiges Erlebnis hatte Anni aus dem Schwarzatal. Die 23-Jährige war auf einem Ball in Wiener Neustadt. Als sie Heimweh plagte, ließ sie ein Taxi kommen. "Ich ging in die kalte Winternacht raus und glaubte, mir werden die Füße weggezogen. Naja, also die Taxlerin, daran erinnere ich mich noch, dass sie die Tür vom Taxi aufmachte. Dann Filmriss. Sie kannte mich noch von der Schule und wusste, wo ich wohne. Am Morgen wurde ich mit einem fetten Kater in meinem Bett munter, als das Telefon läutete. Es war meine Taxlerin. Sie meinte, ich sei vor der Tür aus dem Wagen gefallen und sie hat mich gestützt und mich noch ins Bett gebracht. Den Fuhrlohn gab ich ihr dann am nächsten Abend bei einem Kaffee. Seither sind wir beste Freundinnen."

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