Gloggnitz
Morddrohung am Handy

Heinrich Wicke, Leon, seine Mama Raffaela und Freundin Martina wollen gegen das Mobbing in der Mittelschule vorgehen.
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Mobbing in Gloggnitzer Schule: Polizei will Jugendamt einbinden. Nun tauchte eine arge Sprachnachricht auf.

Heinrich Wicke, Leon, seine Mama Raffaela und Freundin Martina wollen gegen das Mobbing in der Mittelschule vorgehen.
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In der Gloggnitzer Mittelschule soll der zwölfjährige Leon von einem Mitschüler bedroht worden sein (mehr dazu hier).

Beteiligte strafunmündig

Weil die Schüler strafunmündig sind, fiel in den Reihen der Polizei die Entscheidung, das Jugendamt mit ins Boot zu holen. Mittelschul-Schuldirektor Michael Tobler erklärte auf Bezirksblätter-Anfrage: "Es wurden und werden mit allen Betroffenen Gespräche geführt und es wird alles daran gesetzt, dass es zu einer für alle befriedigenden Lösung kommt." Doch an einem Erfolg dieser Aussprachen haben sowohl Leons Mutter Raffaela Doppelreiter als auch ihre Freundin Martina Rumpler so ihre Zweifel.

Alle wissen Bescheid

Rumpler zufolge wüssten nämlich sowohl die Schulleitung als auch der Lehrkörper schon die längste Zeit von den Anfeindungen unter den Schülern. Selbst eine Morddrohung mit verstellter Stimme an Leon, die den Bezirksblättern als Ton-Mitschnitt vorliegt, sei bereits bekannt gewesen.
"Und nichts ist passiert", so Rumpler. In dieser Audiodatei ist eine klare Drohung gegen das Leben von Leons Familie zu hören. "Die Nachricht wurde Leon vor dem Schulschluss letztes Jahr geschickt", weiß Rumpler.

"Die Nachricht wurde Leon vor dem Schulschluss letztes Jahr geschickt", so Martina Rumpler.
  • "Die Nachricht wurde Leon vor dem Schulschluss letztes Jahr geschickt", so Martina Rumpler.
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"Wenn du der Kleine bist, bringe ich deine Familie um."
Audio-Mitschnitt.

Seitens der Behörde wolle man sich mit diesen Botschaften auseinandersetzen, um festzustellen, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.
Nach wie vor bietet Heinrich Wicke von der Mobbing-Selbsthilfe (kurz MOSE) an, einen Aufklärungsvortrag zum Thema Mobbing in der Schule abzuhalten.

Online: Befragung zum Mobbing

In einer Online-Befragung der Bezirksblätter gaben 26,85% an, bereits Mobbing-Opfer geworden zu sein. Weitere 23,85% meinen, dass Mobbing in der Schule häufig vorkomme. 27,86% sind sich sicher, dass Mobbing-Opfer ihr Leben lang unter diesen Erlebnissen leiden. 13,63% denken, Lehrer könnten Mobbing unterbinden. 4,41% denken, dass Mobbing in der Schule die Ausnahme ist. Und 3,41% halten das Thema Mobbing für überbewertet.

Heinrich Wicke, Leon, seine Mama Raffaela und Freundin Martina wollen gegen das Mobbing in der Mittelschule vorgehen.
"Die Nachricht wurde Leon vor dem Schulschluss letztes Jahr geschickt", so Martina Rumpler.

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