St. Egyden
Parkstreifen sorgt für Zores: Sanierung oder völlige Sperre denkbar

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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Das Spiel wiederholt sich. Im Vorjahr machte der Parkstreifen beim Hohe Wandblick keinen guten Eindruck. "Und er sieht wieder katastrophal aus", ärgert sich eine Anrainerin. Die Frau wies auch die Gemeinde St. Egyden auf den Zustand hin: "Da wurden nur wieder die Hinweistafeln aufgestellt. Ich finde es erstens gefährlich und zweitens lächerlich, dass die Gemeinde nicht reagiert ohne, dass man sich an die Presse wenden muss."

Die spezielle Situation Hohe Wandblick

"Gerade im Straßenbau werden heuer in St. Egyden große Summen investiert", betont Bürgermeister Wilhelm Terler (ÖVP). Im Falle des Hohe Wandblicks gestalte sich die Lage aber ein wenig kompliziert. Terler: "Da von der Errichtungsgenossenschaft 'nur' die gesetzlich vorgeschriebenen Parkplätze errichtet wurden. Nach Bezug der Häuser sind die Bewohner mit dem Anliegen an die Gemeindeführung herangetreten, zusätzliche Parkmöglichkeiten zu schaffen.  Da uns das Wohlbefinden aller Gemeindebürger wichtig ist, hat die Gemeinde ein Stück geschottert und eine zusätzliche Abstellfläche errichtet. Auf Grund der Hanglage und der Tatsache, dass eine Möglichkeit zum Versickern des Oberflächenwassers sicher gestellt werden muss, ist ein völliges Asphaltieren aber nicht möglich."

"Freiwilliges Entgegenkommen"

Der Vorwurf, dass die Gemeinde nach urgieren der Bewohner "nur Hinweistafeln" aufgestellt habe, schmeckt dem Ortschef überhaupt nicht. Terler: "Es handelt sich beim zur Verfügung stellen der Parkmöglichkeit um ein freiwilliges Entgegenkommen der Gemeinde. Die andere Möglichkeit wäre, den Parkstreifen gänzlich zu sperren." Terler zufolge werde zur Zeit nach einer dauerhaft zufriedenstellenden Lösung gesucht. "Es waren bereits zwei Straßenbaufirmen für eine Begutachtung vor Ort. Entsprechende Angebote sind noch nicht eingelangt. Ob eine freiwillige, dauerhafte Sanierung heuer noch stattfindet, wird wohl auch davon abhängen mit welchen Kosten dieses Projekt verbunden sein wird", so der Bürgermeister abschließend.

Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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