Schwarza trocken: die EU mischt sich ein

Typisch: die trockene Schwarza. Windbichler und Weninger (l.) sind die Hände gebunden.
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  • hochgeladen von Thomas Santrucek

SCHWARZATAL. Eine Vorgabe der Europäischen Union betrifft die heimischen Flüsse. Demnach müssen diese bis 2021 fischaufstiegssicher gemacht werden.

Trockenheit ab Dunkelstein

"Dazu braucht es aber ein durchgehendes Fließgewässer. Und das lässt sich im Bereich der Schwarza zwischen Dunkelstein und Loipersbach unmöglich umsetzen", schildern der Geschäftsführer des Schwarza-Wasserverbandes Fritz Weninger und Obmann Gerhard Windbichler unisono.
Seit Jahrzehnten scheitert der Verband an dieser Hürde. Es bräuchte einen Kubikmeter Wasser pro Sekunde, um der EU-Vorgabe gerecht zu werden. Windbichler: "Das liegt daran, dass entlang der Schwarza über 30 Kleinkraftwerke bestehen. Und die Betreiber haben wasserrechtliche Genehmigungen."
In der Praxis entnehmen die Kraftwerksbetreiber also so viel Wasser aus dem Fluss wie sie brauchen. "Und nur die Restmenge Wasser wird in die Schwarza abgeleitet. Und die ist stellenweise leider Null", so Windbichler.

EU und Land müssen ran

Die Umsetzung der EU-Verordnung steht und fällt also mit den Wasserrechten der Kraftwerksbetreiber. Fritz Weninger: "Uns sind die Hände gebunden." "Die Rahmenbedingungen müssen von der EU und dem Land Niederösterreich geschaffen werden", ergänzt Windbichler.

Typisch: die trockene Schwarza. Windbichler und Weninger (l.) sind die Hände gebunden.

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