Tierarzt rettete "Batman"

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BEZIRK. "Mir wurde von einer Puchbergerin ein großer Abendsegler vorbeigebracht", schildert der Putzmannsdorfer Tierarzt und Biologe Dr. Herbert Schramm. Die Fledermaus dürfte Opfer einer Katze geworden sein.
Schramm versorgte die Verletzungen des Tieres und begann damit, die Fledermaus mit Larven und Insekten zu füttern. Der Biologe: "Der starke Milbenbefall lässt darauf schließen, dass die Fledermaus in einer Baumhöhle überwintert hat. Werden Bäume, deren Spechthöhlen Fledermäusen als Winterquartiere dienen, gefällt, so werden die die Fledertiere in der Regel getötet, schwer verletzt oder können mit letzter Kraft relativ weit fliegen. – Bis sie völlig erschöpft liegen bleiben." Dass die Fledermäuse dann für Hauskatzen, Marder oder anderen Tieren leichte Beute werden, liegt auf der Hand.
Schramm ersucht: "Befindet sich ein Winterquartier in einem alten Baum, oder kann dort ein solches vermutet werden, bitte mit der Fällung bis zum Frühjahr warten."

40 Zentimeter Flügel

Der große Abendsegler bringt es auf etwa 40 cm Flügelspannweite. Der Biologe: "Er zählt zu den größten einheimischen Fledermäusen. Mit seinen 24 Gramm frisst er bis zu zwölf Gramm Insekten pro Nacht, etwa Stechmücken, schwärmende Ameisen oder Schaben."

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