Kommentar
Tierlieb sein oder gnadenlos killen?

BEZIRK NEUNKIRCHEN. In Neusiedl bei St. Egyden (und in anderen Gebieten nahe dem Föhrenwald) ist ein verstärktes Aufkommen der Kiefernwanze zu beobachten. Betroffene Anrainer sind inzwischen nervlich ganz schön angeschlagen. Die Bezirksblätter schauten sich vor Ort um. Es ist zweifellos unangenehm, wenn man – kaum wagt man sich ins Freie – drei, vier Wanzen am Hemd sitzen hat und die einen "anpissen". Da mag es vorkommen, dass die Tierliebe in den Hintergrund tritt und man den Tieren den Garaus machen will. Ein natürlicher Feind wäre schön. Doch den gibt es nicht. Wie Biologe Herbert Schramm aus Putzmanndorf feststellte, wurden die Viecher seinerzeit aus den USA eingeschleppt. Und in der Monokultur Föhrenwald fühlen sich die Stinkekäfer tierisch wohl. Anrainer sind jetzt soweit, dass sie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner um Hilfe anflehen wollen. Ob Mi-Lei weiß, wie man mit lästigen Wanzen umgeht?

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