Kommentar
Von Bürgermeistern und Schmollwinkeln

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Seit 1997 bin ich in der Zeitungsbranche tätig. Seither haben sich nicht nur die Medien, mit denen wir arbeiten (Digitalkameras statt analoger Kameras, Emails statt Fax) geändert, sondern auch die Protagonisten. Vor allem in den Gemeinden sind die wenigsten Ortschefs noch im Amt, die damals den Bezirk geprägt haben. Veränderung ist leider nicht nur positiv. Zumindest im Falle von Grünbach fällt auf, dass Herr Bürgermeister ein wenig den Kontakt zum Boden zu verlieren scheint. Es ist nämlich eine Sache, über Ereignisse zu schreiben, die sein Wohlwollen finden. Eine andere ist es, kritisch zu berichten – und wenn es nur um so etwas Banales wie das Stutzen von Bäumen geht. Wie kann ich nur so dreist sein. Lieber Herr Bürgermeister, in der "guten alten Zeit" war es üblich, in der Redaktion anzurufen, wenn es "ein Missverständnis" gegeben hat. Sich wie ein trotziges kleines Kind ins Schmollwinkerl zu stellen, steht nicht jedem gut zu Gesicht.

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