13, Millionen für mehr Verkehrssicherheit

Foto (v.l.n.r.): Ing. Leeb Ld. NÖ, Ing. Schechl Gem. Ternitz , Ing. Reinprecht ÖBB , Bgm. LAbg. Dworak , Ing. Kuttenberger Ld. NÖ , Vizebgm. LAbg. Mag. Samwald , StR Windbichler , Bmstr. Ing. Höller ÖBB..
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Das Warten an den Eisenbahnkreuzungen an der B26 und beim Bahnhof Pottschach könnte 2020 ein Ende haben.

Seit dem Jahr 2014 entwickelt die Stadtgemeinde Ternitz mit den Österreichischen Bundesbahnen Möglichkeiten, die Bahnkreuzungen in Pottschach und an der B26 durch Unterführungen zu ersetzen. Die beiden aus zahlreichen Studien und Alternativ-Lösungen entwickelten Projekte wurden am 10. bzw. 12. April den Anrainern präsentiert.

"Nach Fertigstellung des Semmering-Basistunnels wird der Zugverkehr von derzeit rund 180 Zügen auf 280 Züge pro Tag steigen. Deshalb suchen wir seit geraumer Zeit intensiv nach Lösungen um die Kreuzungspunkte mit der Südbahn zu beseitigen", so Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak.

Nachdem beide Projekte soweit ausgearbeitet und fertigentwickelt sind, kann nunmehr mit den Gesprächen und Verhandlungen mit den Grundeigentümern begonnen werden. „Wenn es uns gelingt hier rasch Einigung zu erzielen, könnten im heurigen Jahr noch die notwendigen Behördenverfahren abgewickelt werden und die Vergabe der Arbeiten an die Professionisten erfolgen“, so der Ternitzer Bürgermeister.

Verkehrsfluss statt warten am Schranken
Der Bauzeitplan sieht vor, im Frühjahr 2019 mit beiden Bauprojekten zu beginnen und die Wannen und Brücken zu errichten. Die Unterführung in Rohrbach könnte somit bereits im November 2019 und die Unterführung in Pottschach im Mai 2020 für den Verkehr freigegeben werden.

Bereits vor 10 Jahren wurde in Ternitz vorausschauend entlang der Bahnstrecke eine sechs Kilometer lange Lärmschutzwand errichtet, denn rund 5.500 bis 6.000 Personen sind unmittelbar vom Zuglärm betroffen. „Es ist unsere Aufgabe, rechtzeitig auf die künftigen Entwicklungen zu reagieren. Sowohl der Verkehr auf den Straßen als auch die Taktfrequenz auf den Bahnstrecken werden weiter zunehmen. Während Verkehrsteilnehmer in anderen Städten vor dem Schranken warten, wird der Verkehr in Ternitz staufrei in Fluss gehalten“, so Dworak.

Finanzierung durch ÖBB, Land und Gemeinde gesichert
3,8 Millionen Euro sind für die Unterführung entlang der B26 in Rohrbach und 9,5 Millionen Euro für die Unterführung Pottschach budgetiert. „Der Anteil der Stadtgemeinde Ternitz wird sich auf rund 700.000,- Euro belaufen“, so Dworak. „Viel Geld, aber sinnvoll in mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität angelegt!“
Für die Eisenbahnkreuzung bei der Alpengasse wird bis Mitte des Jahres eine eigenes Verkehrskonzept für die Siedlung erstellt, und dann den Anrainern vorgestellt.

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