Neunkirchner Stadtfriedhof auch für Muslime – die FPÖ ist skeptisch

Christian Gruber (ÖVP): "Die muslimischen Gräber sind Richtung Mekka ausgerichtet."
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  • Christian Gruber (ÖVP): "Die muslimischen Gräber sind Richtung Mekka ausgerichtet."
  • hochgeladen von Thomas Santrucek

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Dass Muslime auf Neunkirchens Stadtfriedhof die letzte Ruhe finden sollen, beschäftigte FPÖ-Gemeinderat Norbert Höfler sehr. Der spricht von Zugeständnissen an Muslime, ohne die Bevölkerung zu informieren. Außerdem befürchtet Höfler Folgekosten für die finanziell marode Stadtgemeinde Neunkirchen: "Für die rituelle Bestattung wird ein Leichenwaschraum benötigt. Und dann ist auch die Frage, wer führt diese durch? Soll dafür das Personal der Stadt herangezogen werden?", so Höfler kritisch.
ÖVP-Stadtrat Christian Gruber: "Im Vorjahr sind die Imame von Ternitz, Wimpassing und Neunkirchen an uns herangetreten, weil wir die Möglichkeit haben. Wir haben evangelische Gräber, Sozialgräber und ohne Glauben. Das gehört sich einfach."
Vier muslimische Gräber existieren laut Gruber übrigens bereits am Neunkirchner Stadtfriedhof.

Christian Gruber (ÖVP): "Die muslimischen Gräber sind Richtung Mekka ausgerichtet."
FPÖ-Gemeinderat Norbert Höfler (r.) fürchtet auch, dass sich die unterschiedlichen muslimischen Glaubensrichtungen am Friedhof nicht sonderlich vertragen.

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