Puchberger Bürgermeister-Büro: Der Luster muss raus

Wir sitzen im Bürgermeister-Büro. Übernehmen Sie das alte Inventar, oder werden Sie umgestalten?
FLORIAN DIERTL:
Das muss ich mir noch überlegen. Was für mich aber wichtig ist, ist eine ordentliche Beleuchtung. Der Luster wird durch eine LED-Beleuchtung ersetzt.

Ist der Job des Bürgermeisters, ein dankbarer Job?
Man darf sich keinen Dank erwarten, aber wenn man welchen bekommt, freut man sich.

Wie wird Ihr Stil?
Ich sagte bei der Neuwahl im Gemeinderat, dass ich mit allen zusammenarbeiten möchte, denn nur miteinander können wir etwas erreichen.

Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?
Am Mittwoch war die Wahl und Donnerstagmorgen haben wir am Friedhof den Kerzenlicht-Automaten aufgestellt. Danach waren einige Bauverhandlungen.

Welche Herausforderungen kommen auf Sie zu?
Viele Sachen laufen bereits. Ein paar neue Ideen wird man einbringen müssen. Umwidmungen haben wir viele laufen. Wir werden im Ort – zwischen Kurhaus und Wüstenrotgasse – von Sondergebiet Tourismus auf Bauland Wohngebiet umwidmen. Hier wollen wir einen neuen Kindergarten bauen.

Sie sind 61. Wie viele Perioden haben Sie ins Auge gefasst?
Ich habe nicht vor, dass ich 32 Jahre Bürgermeister bleibe. Alles andere ergibt sich.

Wie entspannen Sie?
Ich spiele Tischtennis in der Schneeberghalle. Und Motorradfahren tu ich auch gelegentlich. Mein erstes Motorrad habe ich mir mit 20 Jahren gekauft. Seither habe ich immer eines. Aktuell eine Yamaha, eine Sporttourenmaschine mit 100 PS.

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