Nationalratswahl 2019:
Thomas Tauchner geht für NEOS im Wahlkreis NÖ Süd als Listenerster ins Rennen

Thomas Tauchner, NEOS.
  • Thomas Tauchner, NEOS.
  • Foto: NEOS
  • hochgeladen von Peter Zezula

Nach dem offenen Listenerstellungsprozess bei NEOS und der Wahl von Niki Scherak zum NÖ-Spitzenkandidaten, stehen nun auch die Wahlkreis-Listenersten fest.

BEZIRKE WIENER NEUSTADT UND NEUNKIRCHEN (Red.). So wird Thomas Tauchner den Wahlkreis NÖ Süd, der die Bezirke Neunkirchen und Wiener Neustadt Land sowie die Stadt Wiener Neustadt umfasst, als Listenerster anführen. Im Wahlkampf wolle er vor allem das Thema Verkehr ansprechen. „Das Verkehrssystem im südlichen Niederösterreich steht vor großen Herausforderungen. Vor allem die ländlichen Regionen, die von Abwanderung betroffen sind, brauchen ein dichteres Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln und günstigere Fahrpreise. Das würde nicht nur den Pendlerinnen und Pendlern helfen, sondern wäre auch eine Chance für den Tourismus in der Region“, so Tauchner. Außerdem wolle er sich für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen. „Nach Ibiza gilt es das Vertrauen in die österreichische Innenpolitik wiederherzustellen. Das schafft man definitiv nicht mit ideologischen Grabenkämpfen, sondern mit einer nachhaltigen und lösungsorientierten Politik, die weiter als bis zu den nächsten Wahlen denkt. Dafür braucht es vor allem den Mut, ehrliche Reformen im Sinne der nächsten Generationen anzugehen.“

Offiziell müssen die NEOS-Wahllisten bis zum 2. August bei der Behörde eingebracht werden. Entstanden sind sie in einem dreistufigen Verfahren, bei dem nicht nur die gewählten Gremien und Mitglieder, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Reihung der Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden durften. „Transparenz und Bürgernähe waren auch hier unsere Maßstäbe. Als einzige Partei Österreichs sind wir nicht nur bei den Einnahmen und Ausgaben, sondern auch bei der Erstellung unserer Wahllisten vollkommen transparent. Deshalb freut es mich besonders, dass mit 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in diesem Prozess ein absoluter Rekord verzeichnet wurde“, betont Landessprecherin Indra Collini.

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