250 Reichenauer setzen sich für das Freibad Reichenau ein

Peter Kaiser, Brigitte Noszek, Hans Ledolter (v.l.).
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  • Peter Kaiser, Brigitte Noszek, Hans Ledolter (v.l.).
  • Foto: Gemeinde Reichenau
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Die Reichenauer Unternehmer-Familie (Alfred) Flackl hat das historische Freibad in Reichenau gekauft. Leider blieb es in der diesjährigen Badesaison geschlossen (die Bezirksblätter berichteten).

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Ein Zustand, der andauern könnte, sofern das Freibad in Edlach 2018 wieder seine Pforten eröffnet und Familie Flackl keine Unterstützung seitens der Gemeinde Reichenau erfährt. Dies war zumindest die bisherige Ansage aus der Unternehmerfamilie.
Ein unbefriedigender Zustand sowohl für Familie Flackl als auch die Gemeinde Reichenau und die Badegäste. Prof. Peter Kaiser hat daher gemeinsam mit Brigitte Noszek eine Unterschriftenaktion "pro Freibad-Öffnung 2018" initiiert. "Über 250 Menschen haben die Unterschriftenliste unterschrieben", weiß Reichenaus Bürgermeister Hans Ledolter (ÖVP), dem der Brief samt Liste überreicht wurde.

"Ein Reichenau ohne Bad ist nur mehr ein halbes Vergnügen"

In dem Schreiben, gerichtet an Alfred Flackl, heißt es unter anderem: "Ein Reichenau ohne Bad ist nicht nur für Kinder, Jugendliche und Senioren, sondern auch für alle Ihre treuen 'mittelalterlichen' Badegäste wirklich nur mehr ein halbes Vergnügen."
Es wird darin auch auf die historische Bedeutung des Bades als erstes Schwimmbad der Monarchie eingegangen und auf die vielen Investitionen und Umbauarbeiten, die das Freibad Reichenau zu einem "schönen, kleinen Freibad" (O-Ton) gemacht haben.
In dem Brief an Flackl heißt es weiter: "Wir treten nun mit einer großen und sehr ernsten Bitte an Sie heran: Überdenken Sie Ihren Entschluss, der zur Schließung des Bades geführt hat, noch einmal und ermöglichen Sie die Wiedereröffnung 2018."

Junge Experten an Bord holen

Ledolter regt an, Familie Flackl solle die Betreuung des Badewassers und der Chemie an zwei junge Personen delegiert, welche die zuständigen Prüfungen machen. Ledolter: "Da geht es um die Giftlizenz, Chlorgasmanipulation und die Überprüfung der Wasserqualität."
Wie Ledolter weiß, sind mit dem Freibad Reichenau in einem schönen Sommer rund 50.000 Euro Umsatz zu erzielen.

Peter Kaiser, Brigitte Noszek, Hans Ledolter (v.l.).

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