Lockdown
Schon wieder zu! So reagieren die heimischen Unternehmer

Frisörin Michi Fuchs hofft auf eine Wiederöffnung Mitte Dezember.
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  • Frisörin Michi Fuchs hofft auf eine Wiederöffnung Mitte Dezember.
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Lockdown und 2G-Regeln – wie sich diese auf heimische Betriebe auswirken - ein Stimmungsbild.

BEZIRK. Die Stimmung im Bezirk gestaltet sich unterschiedlich. Bereits die 2G-Regel zeigte unterschiedliche Auswirkungen. "Mit der 2G-Regel ist das Geschäfte teilweise mehr als die Hälfte eingebrochen", berichtet die Neunkirchner Stadtcafé-Betreiberin Maria Heissenberger. Sie hat den Lockdown erwartet und findet ihn gut. "Es ist eine Chance, damit wir mit den Zahlen runterkommen."

Hotellerie war gut gebucht

Das Hotel Schneeberghof in Puchberg war mit der 2G-Regel im allgemeinen gut zurecht gekommen. "Da wir gut gebucht waren bedeutet der neuerliche Lockdown für uns natürlich wieder einen massiven Umsatzeinbruch. Ohne staatliche finanzielle Hilfen wird es nicht gehen. Wir haben die letzten Schließzeiten nur mit Hilfen wie Kurzarbeit, Ausfallbonus, etc. überstanden. Immerhin haben wir auch eine Verantwortung den Mitarbeitern gegebenüber, die uns zum Großteil über alle Durststrecken hinweg begleitet haben", erklärt die Hotel-Chefin Gabriele Machacek, "letztendlich hoffen wir, dass wir mit 13. Dezember auch wirklich wieder öffnen dürfen – fix drauf verlassen, tun wir uns aber nicht".

Leichter Einbruch beim Frisör

"Wegen der 2G hatten wir einen leichten Rückgang bei der Kundschaft, vielleicht so 20 Prozent. Für uns ist es besser, wenn jetzt ein Lockdown ist. Im November ist nicht das meiste Geschäft. Wir wären froh, wenn wir Mitte Dezember wieder aufsperren können. Mehr als 2 bis 3 Wochen Lockdown wären mühsam", meint Michi Fuchs, Chefin von Michi´s Creative Line.

Kultur und Fotograf betrübt

Gustav Morgenbesser.

"Der Lockdown ist natürlich wieder ein schwerer Schlag für die Kulturszene, da in den vergangenen Monaten wieder mehr Vertrauen bei den Kunden entstanden ist und wieder viele Tickets im Vorverkauf erworben wurden", so Harald Brawenec von Event-Kultur-Ternitz. Die Planbarkeit der Veranstaltungen sei mit dem Lockdown wieder schwerer geworden. "Viele haben sich ein wenig gefangen. Der neuerliche Lockdown wird für viele Unternehmer jetzt tödlich", meint der Neunkirchner FotoLaden-Betreiber und Bezirksvorsitzender des SWV NÖ Gustav Morgenbesser: "Für mich bedeutet der Lockdown einen ganz schweren Winter. Die staatliche Hilfe half mir bisher wenig. Das waren nur ein paar hundert Euro. Diese Hilfen müssten deutlich steigen."

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