Volkspartei im Bezirk zieht Bilanz und gibt Ausblick: Hervorragende Entwicklung der letzten Jahre muss fortgesetzt werden

VP-BGF Hannes Mauser, LAbg. Hermann Hauer, Gemeindebundobmann Bgm. Rupert Dominik
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„Als Abgeordneter durfte ich in den vergangenen knapp fünf Jahren für unseren Bezirk, unser Land und unsere Landsleute arbeiten. Seitdem hat sich vieles getan und man ganz klar sagen: Es hat sich etwas bewegt im Bezirk und es wurde eine Entwicklung in Gang gesetzt, die noch lange nicht zu Ende ist. Die Zahlen und Fakten zeigen nämlich, dass die Beschäftigung steigt, der Wirtschaftsmotor läuft und die Verkehrsverbindungen ausgebaut wurden“, resümierte Landtagsabgeordneter Hermann Hauer über die Arbeit der letzten Gesetzgebungsperiode und betonte: „Wir als Volkspartei Niederösterreich wollen auch in den nächsten Jahren unser Land und unseren Bezirk in eine erfolgreiche Zukunft führen.“

Arbeitsmarkt entwickelt sich in die richtige Richtung
Zur Arbeitsmarktentwicklung hielt Hauer fest: „Während es zum Ende des dritten Quartals 2016 noch rund 33.800 Beschäftigte und eine Arbeitslosenquote von 9,2 Prozent gab, liegen wir zum Vergleichszeitpunkt 2017 bei mittlerweile 34.150 Beschäftigten und einer Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent. Dieser Aufschwung ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer Reihe von Maßnahmen, die wir gesetzt haben. So wurden etwa im Rahmen des NÖ Beschäftigungspaktes in den letzten fünf Jahren 65 Millionen Euro im Bezirk investiert. Zudem wurden rund 1,4 Millionen Euro an Individualförderungen für Qualifikationsmaßnahmen, Lehrlings- und Pendlerförderungen an die Menschen im Bezirk ausbezahlt.“

6.500 Betriebe und 551.000 Nächtigungen sind Beweis für wirtschaftlichen Aufschwung
LAbg. Hauer unterstrich im Hinblick auf die Hebung der Beschäftigung auch die wichtige Rolle der Unternehmerinnen und Unternehmer, die in den Wirtschaftsstandort investieren. Zudem sei die enge Zusammenarbeit zwischen Land und Wirtschaftstreibenden eine wesentlicher Erfolgsfaktor für den wirtschaftlichen Aufschwung: „Für das wirtschaftsfreundliche Klima im Bezirk spricht etwa die Zahl der Unternehmen, die von 5.841 im Jahr 2013 auf 6.494 mit Stand Ende des ersten Halbjahres 2017 angewachsen ist. Zentral sind dabei auch die 4,5 Millionen Euro an Zuschüsse aus dem NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds. Alleine aufgrund der Wirtschaftsförderungen konnten 335 Arbeitsplätze neu geschaffen werden. Hervorheben möchte ich auch die gestiegene Zahl an Nächtigungen, denn 551.000 Nächtigungen im Vorjahr sind 17.000 mehr als noch 2013.“

Ausbau der Verkehrsinfrastruktur steigert Lebensqualität der rund 50.000 Pendler im Bezirk
Um die Lebensqualität der rund 50.000 Erwerbs- und Schülerpendler im Bezirk Neunkirchen zu steigern, wurde in den vergangenen Jahren auch kräftig in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs investiert. „Zentrales Anliegen war und ist uns der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs. So konnten auch Projekte wie der Umbau des Bahnhofs Neunkirchen mit Gesamtkosten von rund 22,7 Millionen Euro umgesetzt werden. Zur optimalen Verbindung von Schiene und Straße wurden außerdem 170 PKW-Stellplätze auf Park&Ride-Anlagen geschaffen und sind weitere 20 Stellplätze in Ternitz geplant“, so Labg. Hauer zu den Leistungen im Mobilitätsbereich.

Umfassende Gesundheitsversorgung und Pflegeangebote gesichert

LAbg. Hauer betonte auch den Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur, durch den eine umfassende Versorgung der Patientinnen und Patienten sichergestellt wird. „Seit 2013 wurde/n unter anderem der Neubau des LKH Neunkirchen mit Gesamtkosten in Höhe von 167 Millionen Euro umgesetzt. Insgesamt stehen dadurch 550 Betten in den Landeskliniken Neunkirchen und Hochegg zur Verfügung und kann durch die hervorragende Arbeit der 1300 Beschäftigten, darunter 200 Ärztinnen und Ärzte sowie 620 Pflegerinnen und Pfleger eine bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Menschen im Bezirk geboten werden.“ Auch für den aufgrund des demographischen Wandels steigenden Bedarf an Pflegeplätzen ist man, so Hauer, gerüstet: „Derzeit können 1750 Personen im Bezirk mobil oder stationär betreut werden bzw. 24-Stunden-Betreuung in Anspruch nehmen.

Investitionen in Höhe von 310 Millionen Euro durch Wohnbauförderungen ausgelöst

Als für die Volkspartei Niederösterreich besonders wichtigen Bereich hob Landtagsabgeordneter Hauer das Thema leistbares Wohnen hervor und gab einen Überblick über das breite Angebot des Landes: „Von 2013 bis zum Ende des zweiten Quartals 2017 wurden im Bezirk Neunkirchen rund 2.770 Förderungen für die Eigenheimerrichtung, den Wohnungsbau, die Eigenheim- und Wohnungssanierung sowie sicheres Wohnen vergeben. Weiters wurde in zirka 6.500 Fällen ein Wohnzuschuss gewährt. In Summe wurde in den vergangenen fünf Jahren ein Investitionsvolumen in Höhe von 310 Millionen Euro durch die Wohnbauförderungen des Landes ausgelöst. Diesen Bereich wollen wir auch weiter forcieren, denn jeder soll sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können.“

Kriminalitätsstatistik belegt Sicherheit im Bezirk Neunkirchen

„Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Lebensqualität ist die Sicherheit und man kann sich in unserem Bezirk zu Recht sicher fühlen, wie die Kriminalitätsstatistik belegt. Denn im ersten Halbjahr 2017 ist im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres die Zahl der angezeigten Fälle um 11% abermals zurückgegangen. Das ist ein klarer Beweis dafür, dass unsere Polizistinnen und Polizisten großartige Arbeit leisten“, so Hauer, der zugleich die wichtige Rolle der Feuerwehren betont: „Dass wir auch im Brand- und Katastrophenfall sicher sind, verdanken wir den mehr als 5.300 Feuerwehrkameradinnen und –Kameraden, bei denen ich mich für ihren ehrenamtlichen Dienst an der Gemeinschaft bedanken möchte. Daher ist es auch selbstverständlich, dass wir sie seitens des Landes beim Ankauf von Fahrzeugen und Geräten unterstützen. Insgesamt waren es 1,2 Millionen Euro an Förderungen, die dafür seit 2013 zur Verfügung gestellt wurden.“

Beste Rahmenbedingungen für die 5.600 Schul- und die 2.600 Kindergartenkinder geschaffen
Im Hinblick auf die Bildungslandschaft im Bezirk verwies LAbg. Hauer darauf, dass man beste Rahmenbedingungen für die 5.600 Schul- und die 2.600 Kindergartenkinder geschaffen habe: „Klar ist, dass uns die Bildung unserer Kinder etwas wert sein muss, schließlich ist Wissen die wichtigste Ressource unserer Zeit. Deshalb wurden in den vergangenen fünf Jahren auch knapp 15 Millionen Euro an Förderungen aus dem Schul- und Kindergartenfonds ausbezahlt, wodurch Investitionen im Umfang von rund 56 Millionen Euro, etwa für den Neu/Zu/Umbau der NNÖMS Ternitz oder des Schulzentrums Gloggnitz, ermöglicht werden konnten.“

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