Business Brunch
Zepterübergabe bei "Installatör" Stoll

Genuss und Plausch in einem der Noch-Firmenchef Harald Stoll (Mitte) mit seinem designierten Nachfolger Patrick Baumgartner (r.) und Bezirksblätter-Redakteur Thomas Santrucek.
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  • Genuss und Plausch in einem der Noch-Firmenchef Harald Stoll (Mitte) mit seinem designierten Nachfolger Patrick Baumgartner (r.) und Bezirksblätter-Redakteur Thomas Santrucek.
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Harald Stoll, der "Kunst-Installatör", und Patrick Baumgartner über die Zukunft des Unternehmens Stoll.

BEZIRKSBLÄTTER: Es hat einen guten Grund, dass wir heute über die Firma Stoll sprechen.
HARALD STOLL:
Ja. Ich werde mich in nächster Zeit schrittweise aus dem Unternehmen zurückziehen und zum "Kunst-Installatör" werden.

Was ist das, ein Kunst-Installatör?

Im Sinne von "Kunst uns mit ana Entscheidung helfen".

Wer führt künftig das Unternehmen Stoll?
Geplant ist, dass das Vierer-Team die Firma mit ihren 20 Mitarbeitern führt. Das sind Christian Goyer, Claudia Stoll, Patrick Baumgartner und Christian Wallner. Das Haupteinzugsgebiet sind Bezirk Wr. Neustadt und Neunkirchen, aber wir haben auch Stammkunden in Baden und Wien.

Wer sind diese vier Menschen, die Ihr Werk fortsetzen?
Christian Goyer sorgt seit 14 Jahren für die perfekte Beratung und Planung von Heizungsanlagen und Bädern. Christian Wallner hat in den vergangenen zehn Jahren viele Häuslbauer mit günstigen und perfekten Heizungen und Bädern ausgestattet. Patrick Baumgartner hat im Vorjahr seine Meisterprüfungen abgelegt. Er leitet die Montage, sorgt für den Materialfluss und für die Ausführungsqualität auf der Baustelle. Und meine Frau Caudia wird weiterhin das Finanzwesen betreuen.

Wie sieht das Team den Wechsel?

Ich will den ganzen Übergang recht flach halten. Es steh noch kein bestimmter Tag fest, an dem ich mich zurück ziehe. Ich werde nicht komplett aus der Firma verschwinden, sondern mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Seit März hätte ich in die vorzeitige Pension gehen können.

Was macht man in der Pension?
Als Präsident vom Golfclub Semmering habe ich einiges zu tun. Dann werde ich die Tätigkeiten bei den Europäischen Weinrittern und bei Kiwanis ausweiten. Ich habe auch zwei extrem süße Enkelkinder und einen Garten. Dazu kommen eine Katze und zwei Leihhunde. Also fad wird mir nicht. Ich koche auch für die Familie Irish Stew und einen klassischen Holzkohle-Griller hab ich mir auch gekauft...

Welche Bereiche sind die wichtigsten in der Branche?

Erneuerbare Energie ist immer ein großes Thema. Da sind wir ganz vorne dabei und auch das Energiesparen.

Was wird sich für Sie verändern?
PATRICK BAUMGARTNER:
Der Umgang mit meinen Leuten wird sehr familiär bleiben, wie es auch jetzt schon ist.

Was wird sich ändern?
Die Kommunikation steht bei uns im Vordergrund. Jeder Mitarbeiter kann seine Ideen einbringen.
STOLL: Für mich war die Firma immer eine erweiterte Familie. Es gibt immer wieder Herausforderungen, sei es, dass man einem Mitarbeiter auch nur zuhört, wenn er etwas auf dem Herzen hat.

Also wenn die Mitarbeiter wie eine Familie sind, wird da auch in der Freizeit gemeinsam etwas unternommen?
BAUMGARTNER:
Wir machen das erste Mal beim Firmenlauf Neunkirchen mit. Wir laufen gemeinsam und wir feiern auch gemeinsam.

Sie bauen im Garten einen Unterstand für Fahrräder – und haben dabei Hilfe, hört man?
STOLL:
Meine Enkelkinder sind sehr interessiert und haben mit mir mitgearbeitet, auch mit Bohrmaschinen am Dach. Da war speziell die Oma erstaunt, dass ich mit einer Fünfjährigen und einer Zehnjährigen am Dach herum klettere.

Ihr seid also typische Heimwerker?
BAUMGARTNER:
Bei mir ist das Problem, dass ich mehrere Projekte anfange. Und dann kommt meine Frau und fragt, wann mache ich ein Projekt fertig. Ich arbeite z.B. schon lange an meiner Einfahrt, arbeite schon lange am Zaun. Das nächste Projekt wird ein Carport sein. Schauen wir einmal wie lange das dann braucht.

Wie ist die Linie - Kinder und Handy/Fernsehen?
BAUMGARTNER:
Die Zeit ist nicht stehen geblieben. Bei mir hieß es, ich bekomme Hausarrest, wenn was nicht gepasst hat. Jetzt heißt es halt Internet-Arrest bei der Zehnjährigen.

Ein Tipp für alle, die g'scheiteste Art zu heizen?
STOLL:
Da gilt es zwei Entscheidungen zu treffen: einerseits finanziell, andererseits die Umwelt. Den größten Komfort bieten Flächenheizungen. Wenn man Strom als Energiequelle für eine Wärmepumpe her nimmt, oder Pellets – da ist die Anlage zwar in der Anschaffung teurer, aber preisstabiler, weil es bei Holz um Regionalität geht. Kein Mensch wird Pellets aus China kaufen, während man Strom über tausende Kilometer schicken kann.

Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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