29.06.2017, 00:00 Uhr

Ternitz lässt sich nicht lumpen, wenn's um den Naturpark Sierningtal geht

Das engagierte Team des Naturparks Sierningtal – Flatzer Wand: GR Andreas Schönegger, Josef Ofenböck, Franz Kurz, Peter Plochberger , Friedrich Fallenbüchl, Robert Kofler, Franz Ofenböck und Kurt Eisenkölbl mit Obmann Bgm. LAbg. Rupert Dworak und Vorstandsmitglied Robert Unger.

30.000 Euro Subvention +++ Von der Warmen Lucke zu den Sesserlbäumen.

BEZIRK NEUNKIRCHEN (unger). In den letzten Monaten hat ein engagiertes Team des Naturparks Sierningtal – Flatzer Wand sämtliche Wanderwege durch das Landschaftsschutzgebiet neu beschildert. Insgesamt 95 Wanderwegschilder nach dem „europäischen System“ wurden um rund 9.000 Euro angeschafft und montiert. „Damit können wir nun unseren Besuchern die besten Routen zu den Naturdenkmälern und Aussichtspunkten weisen“, so Naturpark-Obmann Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak.
 

Neue Wanderkarte

Um dieses Naturjuwel am Rande des Alpenhauptkammes nunmehr auch besser bekannt zu machen, wird gegenwärtig eine Wanderkarte produziert, in der alle Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten, aber auch Routenvorschläge enthalten sein wird. Die Wanderkarten werden Ende Juni zur Verfügung stehen und dann kostenlos an Interessenten ausgegeben. Die Auflage beträgt 3.600 Exemplare und wurden zu einem Gesamtpreis von rund 5.500 Euro produziert.
 

Vier Wanderrouten führen zu schönsten Plätzen

Die Naturpark-Mitarbeiter haben vier Routenvorschläge ausgearbeitet, die den Wanderer zu den schönsten Plätzen führt und Aussichtspunkte beinhaltet, die jeden Naturfreund staunen lässt. So zum Beispiel die „3-Naturdenkmäler-Runde“ (siehe Kasten) mit einer Gehzeit von rund 4 Stunden. Die Wanderkarte wird ab Sommer vorliegen und in den Bürgerservicestellen der Stadtgemeinde Ternitz zur kostenlosen Entnahme aufliegen.
 

Klettertipps inklusive

Darin enthalten sind auch Tipps für Kletterfreunde oder Geocacher, die sich auf eine Runde mit 35 Schätzen freuen können. Die beiden Schutzhütten im Naturparkzentrum Sieding bzw. auf der Flatzer Wand laden bis in den Herbst zur Labung ein.
 

Daten zum Naturpark Sierningtal

Im Jahr 1978 wurde die bezaubernde Naturlandschaft zwischen dem Sierningtal und der Flatzer Wand offiziell zum Naturpark erklärt. Der Naturpark Sierningtal – Flatzer Wand umfasst eine Fläche von rund 1.450 ha (14,5 km2) am Rande des Schneebergmassivs. Mit seiner einzigartigen Flora und Fauna, bedingt durch seine klimatische Lage am Übergang zwischen der pannonischen Tiefebene und dem Beginn der Alpen, aber auch durch seine geologischen Besonderheiten, hat der Naturpark Sierningtal – Flatzer Wand eine Fülle an Überraschungen zu bieten.
 

Übersichtstafeln in Arbeit

„Wir haben im heurigen Jahr noch viel vor! Derzeit gestalten wir große Übersichtstafeln, die an vier markanten Einstiegsstellen über die Wandermöglichkeiten durch unsere bezaubernde Naturlandschaft informieren. Die Kosten dafür betragen rund 9.500 Euro. Gleichzeitig werden an den vier Aussichtspunkten Panoramabilder montiert, die alle umliegenden Gipfel und Erhebungen beschreiben“, so Obmann Bgm. Rupert Dworak. Die Kosten für Produktion und Montage betragen rund 4.500 Euro.
 

50 Rastplatzerl

Darüber hinaus hat der Naturpark Sierningtal – Flatzer Wand noch eine Vielzahl an Aufgaben, wie z.B. die Betreuung der Tiere im Kleintiergehege, die Pflege der Wanderwege und die Sanierung der mehr als 50 Bank-Tisch-Kombinationen im 1.450 ha (14,5 km2) großen Naturparkgelände. Hierfür wendet der Verein jährlich rund 15.000,- Euro auf.
Die Attraktivierung wird mit insgesamt 30.000 Euro gefördert, davon 15.000 Euro für den laufenden Betrieb und 15.000 Euro für Wanderkarten, Übersichtstafeln, Panoramatafeln, und dergleichen. Auch Landesförderungen werden erwartet.
 

Besonderheiten

– Kletterparadies Flatzer Wand
– Felsen- und Klettersteige
– Grillstation Flatz
– Kleintiergehege im Naturparkzentrum
 

Sehenswertes

– Langes Loch (Flatzer Tropfsteinhöhle)
– Flatzer Loch
– Schloss Stixenstein
– Aussichtswarte am Gfieder
 

Naturdenkmäler

– Warme Lucke
– Sesselbäume
– Fleischesserföhre

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