13.02.2018, 00:00 Uhr

91 Mal hieß es 2017 "Ja, ich will"

Heiratswillige Pärchen fiebern alljährlich den "Hochzeitsideen & Feste feiern" im Schloss Gloggnitz entgegen. Im Bild: Bürgermeisterin Irene Gölles (l.) bei der Eröffnung.

Bürgermeisterin Irene Gölles über "ihr" Hochzeits-Schloss und warum sie mit 60plus nicht mehr vor den Altar will.

BEZIRKSBLÄTTER: Wer gebar die Idee für das Hochzeitsschloss?
IRENE GÖLLES:
Alfred Pratscher. Er hat am 20. April 1990 dem Gemeinderat eine Projekt-Studie „Schloss Gloggnitz, Nachnutzungsprojekt – Standesamt“ übergeben, welches dann im Gemeinderat am 22.04.1993 beschlossen wurde.

Wie viele "Bünde fürs Leben" wurden im Vorjahr im Hochzeits-Schloss Gloggnitz geschlossen?
Es wurden 91 Trauungen durchgeführt.

Welche Investitionen in das Schloss sind heuer notwendig, damit es weiterhin als Hochzeitsschloss dienen kann?

Große Investitionen gab es im vorigen Jahr. Es wurde die komplette Heizung getauscht, von Öl- auf Pellets-Heizung. Das war für das Hochzeitsschloss von großer Wichtigkeit. Investitionen wie Ausmalen, Reparaturarbeiten usw. werden laufend getätigt.

Wie viele Standesbeamte führen die Trauungen durch?
Zwei Standesbeamte.

Wenn Sie noch einmal heiraten würden, wie würde Ihre Traumhochzeit im Schloss aussehen?
Auch wenn es vereinzelt noch Frauen meiner Generation zum Traualtar zieht und Gefühle und Romantik auch im fortgeschrittenen Alter eine Rolle spielen dürfen, so drehen sich die Gedanken eher nicht um Kutschen, Tauben und Ähnliches. Ehen in reiferen Jahren sind sicher eher vernunftbedingt und rationaler. Verhaltensmuster der Gesellschaft und Reaktionen würden wohl eher ins Lächerliche führen, wenn man mit 60plus „Prinzessin“ spielen würde.
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