27.11.2017, 00:00 Uhr

Perchtenlauf in Neunkirchen: der Selbsttest

(Foto: FotoLaden Neunkirchen/Gustav Morgenbesser)

So hart ist ein Abend im Perchtenkostüm: Der Bezirksblätter-Redakteur schwitzte unter der schweren Maske wie ein Schwein.


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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Am 25. November gehörte die Bezirkshauptstadt 400 Perchten. Mitten drinnen, unter einer Perchtenmaske, steckte Neunkirchens Bezirksblätter-Redakteur Thomas Santrucek. Er durfte mit den Neunkirchner Rauhnacht Teufeln von Wolfgang Jeschke mitlaufen.
Die Rauhnachttaufeln bekamen eben erst die Erlaubnis das Logo der Stadt Neunkirchen zu führen, was sie an jenem Abend mit Stolz taten.

Die Sicht ist gering

Die schwere, hölzerne "Luzifer"-Maske war für den Reporter bestimmt. Bis zu 20 Kilogramm wiegt eine komplette Ausrüstung. "Meine war ein wenig leichter, weil meine Rute klein ausfiel und ich auf Glocken verzichtete", schildert Santrucek. Doch das Gewicht wäre nicht das große Problem. Der Redakteur: "Was man von der Umgebung mitbekommt ist gewöhnungsbedürftig. Man hat durch die beiden schmalen Schlitze in der Holzmaske nur eine sehr eingeschränkte Sicht. Auf den Boden sieht man gar nicht. Gehsteigkanten werden rasch zur Stolperfalle."
Ein anderes Problem waren die Hörner, die gerne einmal mit denen eines anderen Percht kollidierten. Dazu kommt die Hitze in dem Kostüm.

Alleine ist man hilflos

"Man schwitzt wie ein Schwein. Und ohne Hilfe kann man die schwere Maske nicht aufsetzen oder ablegen. Respekt all denen, die sich jedes Jahr für dieses Brauchtum derart plagen", so Santrucek: "Und doch war es ein grandioses Erlebnis."
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