17.11.2017, 07:19 Uhr

Bizarre Eis-Gebilde am Schneeberg

(Foto: Karl Tisch)
BEZIRK NEUNKIRCHEN. "Der Schneeberg macht derzeit seinen Namen alle Ehre. Während ein Teil von Niederösterreich im Hochnebel eingehüllt ist und die Bevölkerung unter dem beißenden kalten Nordwind leidet, gibt es im Hochgebirge viel Sonne und etwas angenehmere Temperaturen", schildert der Bergretter und (Schnee-)Bergfex Karl Tisch.
Den Puchberger zog es gemeinsam mit Christian Wanzenböck in aller Herrgottsfrüh, um 4 Uhr morgens, auf den Berg, wo er sogar den Sonnenaufgang bildlich festhielt. 
Anschließend ging's für die beiden weiter zum Damböckhaus und der Wetterstation, um zu kontrollieren ob alles okay ist. Tisch: "Dann gings weiter zum Gipfel am Klosterwappen. Oben angekommen, wurde unser anstrengender Aufstieg mit einem sagenhaften und nicht alltäglichen Ausblick Richtung Westalpen belohnt." Aber auch die Senderstation des Bundesheeres und das Gipfelkreuz präsentierten sich wie mystische Eisskulpturen.

Abstieg über Breite Ries

Für den Abstieg ins Schneebergdörfl, wählten Tisch und Wanzeböck die tief winterliche Breite Ries, die teils harten und teils tiefverfrachteten Schnee in sich abgelagert hat. Im Schnee- und Wurzengraben liegt zu wenig Schnee, um zum Ski zu fahren. Eventuell lohnend ist die Hausries und die Hackermulde. Den Weg vom Ausstieg des Fadensteiges bis zur Fischerhütte kann man mit Tourenski begehen.
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Silvia Himberger aus Schwechat | 11.03.2018 | 20:42   Melden
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