02.04.2017, 18:39 Uhr

Dachstuhlbrand befasste acht Feuerwehren

(Foto: www.einsatzdoku.at)

Brand in Enzenreith.

BEZIRK NEUNKIRCHEN (www.einsatzdoku.at, ts). Großes Sirenengeheul am Sonntagnachmittag, um 16.43 Uhr. Die Freiwilligen Feuerwehren Enzenreith, Köttlach, St. Valentin-Landschach, Wimpassing, Penk-Altendorf, Gloggnitz, Grafenbach sowie die Feuerwehr Gloggnitz-Hyuck rückten zur Bekämpfung eines Dachstuhlbrandes der Familie H. nach Enzenreith aus.

Löschen von innen und außen

Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte von Einsatzleiter BI Herbert Prasch ein Schwellbrand unter der Dachhaut vorgefunden werden. Kurz darauf kam es allerdings zu einer Durchzündung und offene Flammen schlugen aus dem Dachstuhl. Unter schweren Atemschutz wurde ein Löschangriff sowohl von innen als auch von außen auf dem Dach gestartet. Die am Dach befindlichen Solarkollektoren erschwerten die Löscharbeiten der Einsatzkräfte allerdings massiv. Mühevoll mussten die Kollektoren demontiert bzw. abgebaut werden. Weiters musste die Dachhaut von zwei Seiten geöffnet werden, um an die zahlreichen Glutnester zu gelangen. Während dieser Tätigkeiten kam es immer wieder zu einem neuerlichen Flammenschlag, welcher von den Atemschutztrupps bekämpft werden musste.

Behutsames Vorgehen

Trotz des massiven Hitzestaus unter der Dachhaut, musste von den Feuerwehr Einsatzkräften darauf geachtet werden, mit dem aufbringen des Löschwassers behutsam umzugehen, um einen folglichen Wasserschaden in den unteren Etagen zu verhindern. Dies konnte von den Einsatzkräften professionell gemeistert, und der Wasserschaden im darunter liegenden Geschoss gering gehalten werden.

Zweieinhalb Stunden im Einsatz

Nach rund 2.5 Stunden konnte vom Einsatzleiter Brand Aus gegeben werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Am Wohnhaus entstand aufgrund des Brandes allerdings massiver Schaden. Die Schadenshöhe sowie die Brandursache sind noch unbekannt und werden von der Polizei ermittelt. Insgesamt standen 8 Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 108 Mitgliedern im Einsatz. Weiters die Polizei sowie der Rettungsdienst zur Beistellung. Gegen 21:30 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

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