27.09.2016, 00:00 Uhr

Der spätere Entführer kochte für mich

Kommentar zum integrierten Flüchtling, der seine Kinder entführte.

Gloggnitz war neulich Nacht in Blaulicht getaucht. Eine Armada an Polizei suchte einen 42-jährigen Familienvater, der seiner Lebensgefährtin die drei gemeinsamen Kinder entrissen hat.
Das ist die eine bereits bekannte Seite des syrischen Flüchtlings. Der Entführer, pardon ich meine natürlich der "unerlaubte Kindesentzieher", kann auch ganz hervorragend kochen. Kein Wunder, leitete er doch in Damaskus vor dem Krieg ein Restaurant Beim Mittelalterfest in Schloss Gloggnitz durfte ich mich (wie andere Festbesucher auch) durch seine Spezialitäten kosten. Und ich kann Ihnen sagen: kochen konnte er. Ein Mann flüchtet mit seiner Familie vorm Krieg. Er bekommt den Asylstatus verliehen und findet sogar einen Job als Koch in einem österreichischen Restaurant – ein vielversprechender Anfang. Was ihn dann geritten hat, das alles einfach weg zu werfern, werde ich nie verstehen. Und Sie?

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