09.09.2014, 00:00 Uhr

Die Stadt Ternitz hören und sehen

Die Vorbereitungen für das Kunstprojekt "Eine Stadt kann nicht schlafen" beim Watschinger Steg laufen auf Hochtouren. (Foto: Stadtgemeinde Ternitz)

Kunstprojekt verwandelt die Ex-Stahlstadt zum Hotspot im Kulturherbst.

TERNITZ. "Kunst im öffentlichen Raum" ist eine vom Land Nieder-österreich geförderte Kulturinititative, die nicht nur in Österreich vorbildhaft wirkt, sondern auch international wahrgenommen wird.
Von 12. bis 28. September findet unter diesem Titel das Projekt „Sound against Silence“ mit verschiedenen Veranstaltungsformaten in der Stadt Ternitz statt. Am 27. September münden sie in einen ganztägigen Höhepunkt. Das Künstlerduo Johannes Hoffmann und Johanna Reiner konzipiert für den Projektzeitraum ein „temporäres Wirtshaus“ in der Hauptstraße/Ecke Watschinger Steg. Vier Künstlerinnen und Künstler (Bik Van der Pol, Stefan Flunger, Heimo Lattner, Johanna Tinzl), arbeiten mit Sound und temporären Einrichtungen im Stadtraum. Das künstlerische Kommunikationsprojekt „Eine Stadt kann nicht mehr schlafen“ von Johanna Reiner beschäftigt sich mit Fragen der Konstruktion von Stadtidentität.

Industriestadt wird modern

„Die künstlerische Aufarbeitung des Entwicklungsprozesses unserer Stadt von der ehemaligen Industriestadt zum heutigen modernen städtischen Lebensraum ist ein spannendes Thema, das viele unserer Bürgerinnen und Bürger berühren wird“, so Bürgermeister LA Rupert Dworak. Bilder und Geräusche, welche für die Klanglandschaft von Ternitz und die industrielle Arbeit charakteristisch waren, stehen dabei genauso im Vordergrund wie das Thema, in welche Richtung sich das post-industrielle Ternitz heute orientiert.
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