18.06.2017, 00:00 Uhr

Diese Kreuzung ist der Horror

Vorm Stadtamt wird gerne das "Vorrang geben"-Schild ignoriert.

Wildes Gestikulieren hinterm Steuer oder Gebrülle im Auto – vorm Gloggnitzer Stadtamt wird Autofahren zum Stressfaktor.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Wer die Kreisverkehr-Kreuzung an der Hoffeldstraße passiert, muss äußerst wachsam sein.

Vorrang geben – naja

Hier hätten die Autos, die aus dem Parkplatz-Bereich im Kreisverkehr kommen Vorrang. Der wird ihnen aber leider meist von den anderen Verkehrsteilnehmern aberkannt. Bürgermeisterin Irene Gölles kennt das Problem nur zu gut: "Es ist jeden Tag die gleiche Situation. Es wird wild gehupt und gestikuliert, weil der Nachrang ignoriert wird." Ein Wunder, dass es hier nicht permanent scheppert.

Es gab sicher einen Grund...

Gölles im Bezirksblätter-Gespräch: "Wir haben schon eine zweite Nachrangtafel aufgestellt, um auf die Vorrangverhältnisse hinzuweisen." Vergebens. "Ich habe mit dem Thema abgeschlossen", zeit sich Gölles ein wenig frustriert, meint aber: "Bis dato hat sich niemand daran gestoßen, außer dass sich manche nicht daran halten." Außerdem seien die Vorrang-Verhältnisse im Jahr 2000 sicher nicht grundlos so vorgegeben worden, lässt Gölles durchblicken.

Langsames herantasten

Auch Polizei-Kommandant Tom Gossak kennt die Situation an der Kreuzung nur zu gut. Und obwohl Autofahrer hier oft "Höflichkeiten" austauschen, weil sie einander den Vorrang nehmen, scheppert es nur selten: "Es passiert deshalb dort nicht viel, weil die Autos hier meist sehr langsam fahren", so Gossak.

Vorm Stadtamt wird gerne das "Vorrang geben"-Schild ignoriert. Die Situation ist seit 2000 mehr oder weniger unbefriedigend.

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