26.09.2016, 00:00 Uhr

Feuerteufel wütete in Wohnhaus

Vor vier Jahren fielen in der St. Johanner Gasse Schüsse. Jetzt wurde in der Straße Feuer gelegt.

Eine Siedlung kommt nicht zur Ruhe. Nach Schüssen ermittelt die Polizei nun wegen Brandstiftung.

Auslöser für das Feuer könnte eine unglückliche Liebesbeziehung sein.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. In einer Siedlung im Ternitzer Ortsteil St. Johann geht die Angst vor einen Feuerteufel um. Der bislang unbekannte Täter tobte sich im Stiegenaufgang eines Wohnhauses aus.
In dem Haus wohnen zwei Mietparteien. Eine Frau, die dort mit ihren Kindern lebt weiß, von einem sehr unpfleglichen Brief, den die zweite Mietpartei ein paar Tage vor dem Feuer bekommen hatte. Außerdem wurde ein Schlüssel gestohlen, mit dem man in das Stiegenhaus gelangt. Kurz darauf brannte es...

Fußmatte angezündet

"Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Es sind noch Einvernahmen ausständig", so Bezirkspolizeikommandant Obstlt Johann Neumüller auf Bezirksblätter-Anfrage. Gezündelt wurde bereits am 10. September. Bisher herrschte über den Vorfall aber Stillschweigen. Wie der Polizei-Offizier bestätige, ging an jenem Abend, gegen Mitternacht, die Fußmatte in Flammen auf. Dabei soll die Wahl der Wohnung vom Täter nicht zufällig getroffen worden sein.

Feuriger Liebes-Streit

Seitens der Polizei vermutet man, dass der Brand der traurige Höhepunkt einer Liebes-Geschichte ist. Details dazu wollte Neumüller nicht bekannt geben, da die Ermittlungen derzeit noch laufen.
Der entstandene Schaden selbst sei nicht gravierend. "Ein Bewohner hat das Feuer mit einen Kübel Wasser gelöscht", so Neumüller.

Keine Ruhe in Siedlung

Nicht das erste Mal hatte die Polizei in dieser Straße in St. Johann zu tun. Vor vier Jahren schoss hier ein Mann auf einen Jugendlichen, weil ihm das Moped des Burschen zu laut war (die BB berichteten).

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