26.10.2017, 00:00 Uhr

In Pitten wird Videoüberwachung in fünf Zonen eingeführt

"Du Übeltäter hast keine Chance", scheint Bürgermeister Helmut Berger hier anzudeuten.

Fünf sensible Zonen im Gemeindegebiet Pitten werden künftig von "Big Brother" observiert.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Am Schöpfungsweg wurden von Rowdys Bastelarbeiten in Brand gesteckt und diverse Steine umgestoßen (die BB berichteten).

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Auch am Friedhof hinterließen Eindringlinge ihre zerstörerischen Spuren. Und auch Einbrecher streiften durch die Sportkantine und suchten eine Gärtnerei im Ortsgebiet heim. – Kurz: das Sicherheitsgefühl in Pitten leidet empfindlich.

Sicherheitsplus mit Video


Die Sicherheitslage beschäftigt auch den Gemeinderat rund um Pittens SPÖ-Bürgermeister Helmut Berger. Der entschließt sich nun zu einen äußerst tiefgreifenden Schritt: Videoüberwachung in mehreren sensiblen Zonen. "In jenen Bereich, wo wir Vandalismus und Einbruchdelikte haben", erzählt Berger: "Wir haben auch überlegt, Securitys einzusetzen." Aus Kostengründen soll es aber nun "Big Brother" werden. Die Kosten für die Überwachung mit sechs Kameras über eine Sicherheitsfirma beziffert der Bürgermeister mit ca. 246 Euro pro Monat.

"Vandalismus vermeiden"

"Es handelt sich um eine passive Überwachung, die man aktiv schalten kann", so der SPÖ-Ortschef zu den Bezirksblättern. In der Praxis bedeutet das, dass die Bilder in einer Zentrale zusammenlaufen, wo sie von "Big Brother" (im Falle von Pitten von der Frima 'Eagleeye') gesichtet werden. Berger: "Im Anlassfall wird dann aufgenommen, und so der Polizei geholfen." Der Bürgermeister hofft, dass alleine die bloße technische Möglichkeit Rowdys aufhält.

Die Videozonen
  • das Schwimmbad (mit einer Kamera)
  • der Bahnhof (mit einer Kamera)
  • der Friedhof (mit einer Kamera)
  • der Park (mit zwei Kameras)
  • der Spielplatz (mit einer Kamera)

Die Videoüberwachung ist vorerst für die Zeit zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens angedacht.
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