31.10.2016, 00:00 Uhr

Raunzer sollten einmal nach Neustadt fahren

Kommentar über Verkehrssituation in Neunkirchen.

Neunkirchens Verkehrslösung Phase I hat Kritiker ohne Ende heraufbeschworen. Zur Erinnerung: seit kurzem wird der Verkehr über die Urbanbrücke nur mehr einspurig als Einbahn stadteinwärts geführt. Über die Eiserne Brücke werden Autos zweispurig stadtauswärts gelotst. Vor allem auf facebook überschlugen sich die negativen Meldungen. "Unsinn" war noch die freundlichste Bezeichnung. Ob die Lösung wirklich der große Durchbruch ist, mag man durchaus unterschiedlich sehen. Immerhin verspricht Neunkirchen in Kürze die "Grüne Welle" durch die Stadt. Und noch was: man findet die Neunkirchner Lösung grenzgenial, wenn man einmal den zähen Verkehrsfluss im Wiener Neustädter Morgenverkehr miterlebt hat. Ich selbst benötigte neulich "rasante" 15 Minuten vom Wasserturm bis zum Auge Gottes. Mit großem Interesse werde ich verfolgen inwiefern sich Verkehrsfluss (und Besucherfrequenz) in der Neunkirchner Innenstadt ändern wird, sollte die Stadtgemeinde hier Maßnahmen im Interesse der Geschäftsleute treffen. Ob ich das überhaupt noch erleben werde?

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